Organspende-Registrierung wird erschwert: Warum die Bundesregierung den Zugang einschränkt
Patientenvertreter kritisieren den Rückzug der Bundesregierung bei der Regulierung des Organspenderegisters - Organspende-Registrierung wird erschwert: Warum die Bundesregierung den Zugang einschränkt
Deutschlands Organspendesystem steht erneut in der Kritik, nachdem die Bundesregierung Pläne bekannt gab, die Registrierungsmöglichkeiten zurückzufahren. Ein 2018 vom Bundestag beschlossener Vorschlag, Bürgern die Anmeldung in Bürgerämtern zu ermöglichen, war bereits von den Länderbehörden blockiert worden. Nun will die Bundesregierung diese Verpflichtung bis 2026 vollständig streichen.
2020 hatten Abgeordnete zwar ein Widerspruchsmodell für Organspenden abgelehnt, aber ein zentrales Register beschlossen. Diese Online-Datenbank ging im März 2024 an den Start – bis Ende 2025 hatten sich dort rund 2,5 Millionen Menschen eingetragen, darunter eine halbe Million allein in den ersten Monaten. Trotz dieses Fortschritts kritisieren Patientenvertreter, dass der Zugang weiterhin zu stark eingeschränkt sei.
Nur wenige Kommunen bieten derzeit sichere und barrierefreie Terminals für die Registrierung an. Die Gesundheitsminister der Länder hatten die Bundesregierung zuvor gedrängt, Bürgerämter als Anlaufstellen beizubehalten. Doch nun streicht die Regierung die gesetzliche Pflicht der Städte, barrierefreie Registrierungsmöglichkeiten anzubieten.
Die jüngste Novelle des Transplantationsgesetzes legalisiert zudem erstmals den gekreuzten Organaustausch zwischen Spenderpaaren. Dennoch werfen Kritiker wie Eugen Brysch von der Stiftung Patientenschutz der Regierung vor, ihre eigene Organspende-Kampagne zu untergraben, indem sie den Zugang zur Registrierung erschwere. Brysch argumentiert, ein Staat, der Spenden fördere, könne nicht gleichzeitig die Möglichkeiten für Bürger abzubauen, sich einzutragen.
Die Entscheidung bedeutet, dass ab 2026 noch weniger Stellen Organspendeausweise ausgeben werden. Zwar verzeichnet das zentrale Register eine stetige Zunahme, doch warnen Befürworter, dass geringere Verfügbarkeit das künftige Wachstum bremsen könnte. Die Änderung erfolgt, während in Deutschland weiterhin über umfassendere Reformen diskutiert wird, um die Spenderzahlen zu erhöhen.
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