Hessens Handwerk kämpft 2025 mit sinkenden Aufträgen und steigenden Kosten
Hessische Handwerkskunst erwartet bis 2026 kein reales Wachstum - Hessens Handwerk kämpft 2025 mit sinkenden Aufträgen und steigenden Kosten
Hessens Handwerk erlebte 2025 ein weiteres schwieriges Jahr – mit rückläufigen Investitionen und schrumpfenden Aufträgen für viele Unternehmen. Trotz dieser Herausforderungen blieben die Beschäftigtenzahlen stabil, und die Zahl der eingetragenen Unternehmen im Unternehmensregister stieg sogar leicht an.
Die Branche schloss mehr Ausbildungsverträge ab als 2024, doch die Zahlen liegen weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie. Steigende Kosten und ein Mangel an Bewerbern belasten die Unternehmen weiterhin, auch wenn die Insolvenzzahlen nicht so stark angestiegen sind wie in anderen Teilen Deutschlands.
Zum zweiten Mal in Folge berichtete rund ein Drittel der Handwerksbetriebe in Hessen für 2025 von rückläufigen Aufträgen. Auch die Investitionsbereitschaft ging zurück – ein Zeichen für anhaltende Unsicherheit. Gleichzeitig wuchs die Zahl der eingetragenen Handwerksunternehmen leicht und erreichte zum Jahresende 78.532, ein Plus von 66 gegenüber 2024.
Mehr als die Hälfte der Betriebe kämpfte mit höheren Beschaffungskosten, die sie nur teilweise durch Preiserhöhungen ausgleichen konnten. Arbeits-, Energie- und Materialkosten setzten die Unternehmen zusätzlich unter Druck und drückten die Gewinnmargen. Trotz dieser Schwierigkeiten stiegen die Insolvenzen nicht deutlich an – entgegen dem Bundestrend. Die Ausbildungszahlen boten ein gemischtes Bild: 2025 wurden 9.935 neue Verträge abgeschlossen, 77 mehr als im Vorjahr. Das eigentliche Problem bleibt jedoch der Mangel an Bewerbern, nicht an Ausbildungsplätzen. Ohne mehr Nachwuchs warnen die Unternehmen vor künftigen Fachkräftelücken.
Für 2026 rechnen die Betriebe mit einem moderaten Umsatzplus von etwa einem Prozent. Nach Abzug der Inflation dürfte das reale Wachstum jedoch kaum spürbar sein. Experten betonen, dass eine echte Erholung stärkere öffentliche Investitionen sowie planbarere finanzielle und regulatorische Rahmenbedingungen erfordern würde.
Anfang 2026 übernahm Andrea Belegante die Geschäftsführung des Fachverbands Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz und löste damit Hermann Hubing ab. Bisher liegen keine öffentlichen Stellungnahmen von Branchenvertretern zu Erholungsplänen oder der Prognose für 2026 vor.
Mit vorsichtigem Optimismus startet Hessens Handwerk ins Jahr 2026 – die Erwartungen an ein leichtes Umsatzwachstum sind gedämpft, ein realer Aufschwung bleibt fraglich. Die Kombination aus steigenden Kosten, schwacher Investitionsneigung und Rekrutierungsproblemen wird das kommende Jahr prägen.
Zwar haben die Zahlen bei Betrieben und Ausbildungsverträgen leicht zugelegt, doch die übergeordneten wirtschaftlichen Belastungen bestehen fort. Ohne weitere Unterstützung könnte die Fähigkeit der Branche zur vollständigen Erholung begrenzt bleiben.
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