„Extrawurst“ entfacht Grill-Debatte: Wenn ein Tennisverein über Identität stolpert
Schauspieler spricht ├╝ber allt├Ąglichen Rassismus - „Extrawurst“ entfacht Grill-Debatte: Wenn ein Tennisverein über Identität stolpert
"Extrawurst" kommt am 15. Januar in die Kinos – mit einem Staraufgebot und scharfem Gesellschaftshumor
Am 15. Januar startet die deutsche Komödie Extrawurst in den Kinos – mit einem hochkarätigen Ensemble. Christoph Maria Herbst, Hape Kerkeling und Fahri Yardım führen das Cast an und erzählen von chaotischen Ereignissen in einem Tennisverein, der sich auf sein Sommerfest vorbereitet. Doch als ein Vorschlag für einen separaten Grill eine hitzige Debatte über Identität und Zugehörigkeit entfacht, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung.
Extrawurst basiert auf dem gleichnamigen, erfolgreichen Bühnenstück. Im Mittelpunkt steht ein örtlicher Tennisclub, in dem eine scheinbar harmlose Idee für Aufruhr sorgt: Soll für Erol, das einzige muslimische Vereinsmitglied, ein eigener Grill aufgestellt werden? Hape Kerkeling spielt Heribert, den strengen Vereinsvorsitzenden, während Fahri Yardım in die Rolle des Erol Oturan schlüpft. Der Streit eskaliert schnell und gefährdet nicht nur das Fest, sondern die Zukunft des gesamten Clubs.
Zum Ensemble gehören weitere bekannte deutsche Schauspieler: Christoph Maria Herbst als Torsten Pfaff, Anja Knauer als Melanie Pfaff und Friedrich Mücke als Matthias Scholz. Daneben glänzen Gaby Dohm, Milan Peschel und Katrin Röver in wichtigen Rollen. Fahri Yardım, der sich stark mit seiner Figur identifiziert, sprach kürzlich in einem Interview mit spot on news offen über die Themen des Films. Er berichtete von Alltagsrassismus und wie er mit beleidigenden Bemerkungen umgeht – indem er entscheidet, welche Angriffe er überhaupt würdigt, und sie als Spiegel derer betrachtet, die sie äußern. Der Schauspieler hinterfragte zudem den Begriff „Cancel Culture“ und argumentierte, dieser werde oft von denen instrumentalisiert, die sozialen Fortschritt ablehnen. Privates verriet Yardım auch: Obwohl er seit einiger Zeit vegetarisch lebt, bevorzugt er türkische Sucuk gegenüber der bayerischen Weißen – eine Anekdote, die seine Verbindung zu Erols Geschichte unterstreicht. Für ihn ist die Rolle mehr als nur Schauspielerei: Er sieht Teile von sich in jeder Figur, doch Erols Erfahrung, als Repräsentant einer Gruppe in hitzigen Diskussionen zu stehen, berührt ihn besonders. Mit einer Mischung aus Humor und gesellschaftskritischem Unterton will der Film unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.
Extrawurst vereint Komödie und gesellschaftliche Themen, wenn der Film am 15. Januar in den deutschen Kinos anläuft. Das von Kerkeling, Herbst und Yardım angeführte Ensemble nimmt sich mit leichter Hand, aber scharfem Blick aktueller Konflikte um Identität und Zusammenleben an – ein unterhaltsamer und zugleich diskussionswürdiger Kinobesuch ist garantiert.
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