320 Jahre alter Hexereifall: Wie ein Zauberbuch einen Unschuldigen rettete
320 Jahre alter Hexereifall: Wie ein Zauberbuch einen Unschuldigen rettete
Ein 320 Jahre alter Hexereifall ist durch neue Forschungen zu einem rätselhaften Zauberbuch wieder in den Fokus gerückt. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv in München enthüllte Details über Hans Kendlmayr, einen Mann, der einst wegen angeblicher Magie inhaftiert, später aber freigesprochen wurde. Die Entdeckung geht auf eine kürzlich untersuchte Handschrift aus der Stadt Bad Tölz zurück.
Im Jahr 1698 wurde Hans Kendlmayr aus Lenggries unter Hexereiverdacht festgenommen. Sechs Jahre blieb er in Haft, bis sein Fall eine überraschende Wende nahm. Die Behörden prüften ein als Tölzer Zauberbuch bekanntes Werk und fanden keine belastenden Beweise. 1704 wurde Kendlmayr schließlich entlassen, nachdem die Ermittlungen seine Unschuld bestätigt hatten.
Die Geschichte geriet erneut in die Öffentlichkeit, als Dr. Christoph Bachmann, der Leiter des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, einen Fachartikel veröffentlichte. Unter dem Titel „Ein Tölzer Zauberbuch?“ erschien er in der Zeitschrift „Nachrichten aus den Staatsarchiven“. Bachmanns Arbeit wirft ein Licht auf den immensen Bestand des Archivs, dessen Akten – aneinandergereiht – eine Länge von 55 Kilometern erreichen würden.
Der Fall Hans Kendlmayr gewährt einen seltenen Einblick in die Justiz und den Aberglauben des 17. Jahrhunderts. Das Tölzer Zauberbuch spielte eine entscheidende Rolle bei seiner Freilassung und bewies nach Jahren hinter Gittern seine Unschuld. Heute bewahren die Archive solche Fälle als Teil der dokumentierten Geschichte Bayerns.
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