17 March 2026, 14:28

Werder Bremen steht mit acht Spielen vor dem Bundesliga-Abgrund

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld neben einem Torpfosten mit einem Ball auf dem Boden.

Der Absturz von Werder führt zu Konsequenzen - Werder Bremen steht mit acht Spielen vor dem Bundesliga-Abgrund

Werder Bremen kämpft mit acht Spielen bis Saisonende um den Klassenverbleib in der Bundesliga. Der Verein liegt mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz knapp vor dem FC St. Pauli. Nach Jahren im gesicherten Mittelfeld markiert diese Saison einen deutlichen Leistungsabfall.

Hinter den Kulissen hat die Krise bereits zu weitreichenden Veränderungen geführt. Cheftrainer Horst Steffen wurde nach einer Serie schwacher Ergebnisse noch während der Saison entlassen. Sein Nachfolger, Daniel Thioune, stabilisierte die Mannschaft kurzzeitig mit zwei Siegen in Folge, erlitt jedoch im jüngsten Spiel gegen Mainz einen Rückschlag.

Sportlich präsentiert sich die Bilanz nach 26 Spieltagen mit sechs Siegen, sieben Unentschieden und 13 Niederlagen ernüchternd. Bei einer Tordifferenz von -18 und nur 25 Punkten bewegt sich Bremen zwischen Platz 13 und 15 – ein deutlicher Abstieg im Vergleich zu früheren Spielzeiten, in denen der Klub oft in der oberen Tabellenhälfte landete. Mehr Niederlagen und eine geringere Punktausbeute pro Spiel haben die Mannschaft in den Abstiegskampf gedrängt.

Auch abseits des Platzes wächst der Druck. Johannes Jahns, Leiter der Kaderplanung, wird den Verein aufgrund der enttäuschenden Leistungen zum Saisonende verlassen. Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Chef Peter Niemeyer geraten ebenfalls zunehmend in die Kritik, ihre Zukunft beim Klub ist ungewiss.

Am kommenden Samstag steht für Bremen die nächste entscheidende Prüfung an: das Spiel gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg. Ein Sieg könnte die Abstiegsängste lindern, eine Niederlage die Krise weiter verschärfen.

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Mit noch acht ausstehenden Partien muss sich die Mannschaft schnell verbessern, um den Gang in die Zweitklassigkeit zu vermeiden. Die Vereinsführung bereitet sich bereits auf personelle Veränderungen vor – mehrere Schlüsselkräfte werden den Klub im Sommer verlassen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Werder die Klasse hält oder den bitteren Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen muss.

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