Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweitniedrigsten Stand seit zehn Jahren
Nadeschda PärtzeltWeniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweitniedrigsten Stand seit zehn Jahren
Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 deutlich – zweitniedrigster Stand seit einem Jahrzehnt
Die Kriminalität in der Region Hannover ist 2025 stark zurückgegangen und erreichte den zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Offizielle Statistiken verzeichnen einen Rückgang der registrierten Straftaten um 6,42 Prozent auf insgesamt 103.478 Delikte. Der Rückgang fällt damit stärker aus als der landesweite Trend in Niedersachsen, wo die Kriminalität zwar ebenfalls abnahm, aber in geringerem Maße.
In mehreren Kategorien gab es Verbesserungen. Allein die Gewaltkriminalität ging um etwa 7 Prozent zurück, auch die Fälle von häuslicher Gewalt nahmen ab. Die Behörden verzeichneten eine höhere Aufklärungsquote von 61,14 Prozent – das bedeutet, dass mehr Fälle als in den Vorjahren gelöst werden konnten.
Die Zahl der Tatverdächtigen sank auf 41.388, wobei rund 75 Prozent männlich waren. Etwa 81 Prozent der Beschuldigten waren 21 Jahre oder älter. Laut den Daten waren 57 Prozent der Tatverdächtigen deutsche Staatsbürger.
Trotz des allgemeinen Rückgangs der Kriminalität stieg die Zahl der Opfer leicht an. Dennoch deuten die gestiegene Aufklärungsquote und die geringere Zahl an Straftaten auf eine verbesserte Sicherheitslage in der Region hin.
Die Zahlen für 2025 zeigen eine positive Entwicklung im Kriminalitätsgeschehen Hannovers. Mit weniger Straftaten, einer höheren Aufklärungsrate und Rückgängen bei Gewalt- und häuslicher Gewalt hat sich die Sicherheit in der Region messbar verbessert. Die Daten spiegeln einen Trend wider, der sich vom landesweiten Gesamtbild abhebt.






