Brandenburgs Pandemie-Kommission sucht nach Lehren aus der Corona-Krise
Ministerium verteidigt Corona-Maßnahmen und sieht Schwächen - Brandenburgs Pandemie-Kommission sucht nach Lehren aus der Corona-Krise
Der Brandenburger Landtag hat eine Untersuchungskommission zur Aufarbeitung der COVID-19-Pandemie in der Region eingesetzt. Ziel der Kommission ist es, die bisherigen Maßnahmen zu bewerten und das Gesundheitssystem auf künftige Krisen vorzubereiten. Gleichzeitig soll der Einfluss von Einschränkungen auf die bürgerlichen Freiheitsrechte verringert werden, ohne dabei gefährdete Gruppen aus dem Blick zu verlieren.
Die Pandemie legte soziale Spaltungen offen und führte zu Forderungen nach einer gründlichen Überprüfung der Brandenburger Krisenpolitik. Eine Sonderkommission wurde eingerichtet, um zu analysieren, wie sich die getroffenen Maßnahmen auf den Alltag und die öffentliche Gesundheit auswirkten.
Ulrich Widders, der ehemalige Leiter der Infektionsschutzabteilung, betonte, dass strenge Auflagen notwendig gewesen seien, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Er räumte jedoch ein, dass Lockdowns und Grenzschließungen mit der Zeit an öffentlicher Akzeptanz verloren hätten. Widders verwies zudem auf die schweren psychischen Belastungen für die Bevölkerung, insbesondere für Kinder und Jugendliche – spätere Studien bestätigten langfristige Folgen. Das Gesundheitsministerium verteidigte seine Vorgehensweise und hob hervor, dass nicht-pharmazeutische Maßnahmen wie Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen und Schnelltests eine zentrale Rolle bei der Verlangsamung der Infektionen gespielt hätten. Kritiker, darunter die Gesellschaft für Virologie, hinterfragten jedoch einzelne Entscheidungen aus dem Spätherbst 2025, ohne dass in den öffentlichen Unterlagen konkrete Experten der Kommission namentlich genannt wurden.
Die Untersuchung soll einen Ausgleich zwischen wirksamem Infektionsschutz und geringeren Einschränkungen in künftigen Ausbruchslagen finden. Die Ergebnisse werden die Pandemie-Strategie Brandenburgs prägen, mit Fokus auf Resilienz und gezielte Schutzmaßnahmen. Im Abschlussbericht der Kommission sollen sowohl die Stärken als auch die Schwächen der bisherigen Politik aufgearbeitet werden.
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