Brandenburgs neue Koalition: Rot-Schwarz startet mit frischem Führungsteam und klaren Zielen
Adem SeidelSteeven Bretz neuer CDU-Fraktionsvorsitzender in Brandenburg - Brandenburgs neue Koalition: Rot-Schwarz startet mit frischem Führungsteam und klaren Zielen
Brandenburgs politische Landschaft hat sich nach der Landtagswahl 2024 grundlegend gewandelt: Eine neue rot-schwarze Koalition übernimmt die Regierung. Die SPD und die CDU haben eine gemeinsame Regierung gebildet und damit die bisherige Zusammenarbeit von SPD und BSW abgelöst. Zu den wichtigsten Personalwechseln zählen Jan Redmanns Wechsel ins Amt des Innenministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten sowie Steeven Bretz' Übernahme der Fraktionsführung der CDU.
Der Koalitionsvertrag erhielt zuvor starke Unterstützung aus den Reihen der CDU – 83 Prozent der Mitglieder stimmten für das Bündnis, das den Weg für die Rückkehr der Christdemokraten in die Regierung nach der Wahl ebnete. Die Vereinbarung wurde am 10. März 2025 unterzeichnet, wobei Sicherheit und Stabilität als zentrale Prioritäten festgeschrieben wurden.
Steeven Bretz, 50-jähriger Finanzexperte und seit 2009 langjähriges Mitglied des Landtages, wurde zum neuen Fraktionsvorsitzenden der CDU gewählt. Er setzte sich mit elf von zwölf Stimmen durch und füllt damit die Lücke, die Jan Redmann hinterließ, der nun als Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident amtiert.
An seiner Seite wurde Danny Eichelbaum zum neuen parlamentarischen Geschäftsführer bestimmt – einstimmig mit allen zwölf Stimmen.
Das neue Führungsteam tritt damit seine Arbeit an und markiert einen Neuanfang für die Brandenburger Landesregierung.
Der offizielle Start der Koalition folgt auf die klare Zustimmung der CDU-Basis und die Unterzeichnung des Regierungsvertrages. Während Bretz und Eichelbaum ihre Ämter antreten, rückt die Umsetzung der politischen Vorhaben in den Fokus. Die Veränderungen spiegeln eine breitere Neuausrichtung wider, die sich aus der Wahl und dem Scheitern der vorherigen Koalition ergibt.






