WM-Jubel in Dortmund endet mit Rasern, Lärm und harten Strafen für Autofahrer
Nadeschda PärtzeltWM-Jubel in Dortmund endet mit Rasern, Lärm und harten Strafen für Autofahrer
Dortmund verzeichnete Anstieg von Verkehrsverstößen während der WM-Feiern zum deutschen Sieg
Während der Feiern zum WM-Triumph Deutschlands kam es in Dortmund zu einer Welle von Verkehrsverstößen. Die Polizei meldete verbreitetes Rasen sowie Lärmbelästigungen in der gesamten Stadt. Die Behörden riefen alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, auch in feierlichen Zeiten die Verkehrsregeln einzuhalten.
Nach dem Spiel stauten sich die Fahrzeuge entlang der Wallstraße – von der Burgtorbrücke bis zum Neutor. Die Dortmunder Polizei konzentrierte sich während der Feiern besonders auf die Bekämpfung gefährlichen Rasens.
Mobile Blitzgeräte registrierten 159 Verstöße. Ein Fahrer wurde mit 117 km/h in einer 50er-Zone erwischt. Acht stationäre Messanlagen erfassten weitere 500 Geschwindigkeitsüberschreitungen, darunter 341 Fahrzeuge, die auf der Ruhrallee in Höhe der Deutschen-Bahn-Brücke das 60-km/h-Limit überschritten.
Ein 22-jähriger Dortmunder wurde mit 67 km/h in einer 30er-Zone gestoppt. Neun Tempoverschreitungen waren so gravierend, dass den Betroffenen ein Fahrverbot droht.
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) ahndete 15 Verstöße gegen Lärmschutzbestimmungen. Zudem leitete er 18 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen Immissionsschutzgesetze und die Straßenverkehrsordnung ein.
Die Kontrollen führten zu Bußgeldern, Punkten in Flensburg und möglichen Fahrverboten für mehrere Autofahrer. Die Behörden wiesen die Bevölkerung darauf hin, dass Verkehrsregeln unabhängig von Feierlichkeiten gelten. Die Maßnahmen dienen der Sicherheit auf Dortmunds Straßen.






