24 May 2026, 10:23

Uli Hoeneß attackiert SPD: "Ideologie zerstört die Regierung – und begünstigt die AfD"

Hoeneß sieht SPD als Hauptschuldigen in der Bundesregierungs-Krise

Uli Hoeneß attackiert SPD: "Ideologie zerstört die Regierung – und begünstigt die AfD"

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die SPD scharf für die Verschärfung der aktuellen Regierungskrise kritisiert. In jüngsten Äußerungen machte er interne Zerwürfnisse und die ideologische Haltung der Partei für die mangelnde Zusammenarbeit mit der von Bundeskanzler Friedrich Merz geführten CDU-geführten Regierung verantwortlich.

Hoeneß richtete seine Kritik besonders gegen die SPD-Doppelspitze Bärbel Bas und Lars Klingbeil. Bas warf er vor, in den Regierungsproblemen keine konstruktive Rolle zu spielen. Klingbeil hingegen habe eher mit der Führung der eigenen Partei zu kämpfen, als dass er sich produktiv mit der CDU auseinandersetze.

Der frühere Fußballfunktionär griff zudem den linken Flügel der SPD an, dem er vorwirft, Ideologie über pragmatische Regierungsarbeit zu stellen. Er warnte, ein Scheitern der Koalition könnte der rechtsextremen AfD den Weg an die Macht ebnen – ein Szenario, das er als absolute Katastrophe für Deutschland bezeichnete.

Hoeneß betonte, die SPD habe als Koalitionspartner der CDU ihre letzte Chance vertan, wirksam zu regieren. Seine Aussagen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit der Rolle der Partei in der anhaltenden politischen Blockade wider.

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Die Äußerungen Hoeneß’ unterstreichen die zunehmenden Spannungen innerhalb der deutschen Regierungscoalition. Angesichts interner Konflikte und ideologischer Verhärtung in der SPD bleibt das Risiko politischer Instabilität – und damit möglicher Gewinne für die AfD – eine zentrale Sorge. Die Warnungen des früheren Funktionärs verdeutlichen die Dringlichkeit, die aktuelle politische Pattsituation zu überwinden.

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