Städte kämpfen mit explodierenden Energiekosten trotz stabilen Verbrauchs 2024
Brit PutzStädte kämpfen mit explodierenden Energiekosten trotz stabilen Verbrauchs 2024
Ein neuer Bericht zeigt: Der Energieverbrauch in städtischen Gebäuden blieb 2024 weitgehend stabil – trotz stark gestiegener Kosten. Die Stadt gab im vergangenen Jahr 10,7 Millionen Euro für Energie aus, ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zu 2023. Schulen waren dabei die größten Energieverbraucher und verantworteten fast die Hälfte des gesamten Strombedarfs sowie über 60 Prozent des Erdgasverbrauchs.
Die Studie analysierte mehr als 350 Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern. Der Stromverbrauch blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert gegenüber 2023. Auch der Erdgasverbrauch hielt sich mit 50,4 Millionen Kilowattstunden auf dem Vorjahresniveau. Lediglich der Heizölverbrauch stieg von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden.
Der CO₂-Fußabdruck der Stadt blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu konstant. Um die Effizienz zu steigern, investierte die Verwaltung 850.000 Euro in die Modernisierung von Beleuchtungssystemen. Die Hälfte der Kosten wurde durch einen Bundeszuschuss aus dem Klimaschutzprogramm gedeckt.
Geplant sind zudem der Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Modelle sowie die Vernetzung von Wasser- und Wärmezählern mit einer zentralen Datenplattform, um die Verbrauchserfassung zu verbessern.
Der Bericht unterstreicht, dass der Energieverbrauch zwar stabil blieb, die Ausgaben für die Stadt jedoch deutlich stiegen. Schulen bleiben die größten Verbraucher, während Modernisierungsmaßnahmen langfristig die Kosten senken sollen. Das neue digitale Messsystem soll präzisere Daten liefern, um den Energieverbrauch in kommunalen Gebäuden effizienter zu steuern.






