24 April 2026, 16:30

Söder überrascht CDU mit Ilse Aigner als Kandidatin für Bundespräsidentenamt

Cartoon-Illustration eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid, die neben einer Wand, einem Fenster und einem Eimer stehen, mit Text unten, der lautet: "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gew├Ąhlt wurde."

Söder überrascht CDU mit Ilse Aigner als Kandidatin für Bundespräsidentenamt

Die Suche nach Deutschlands nächstem Bundespräsidenten gewinnt in CDU und CSU an Fahrt. Markus Söder, Vorsitzender der CSU, hat mit Ilse Aigner eine mögliche Kandidatin ins Spiel gebracht – und damit die CDU-Führung überrascht. Die Personaldebatte wird sich über den Sommer hinziehen, wobei nun mehrere Namen im Raum stehen.

Söder schlug Ilse Aigner vor, die aktuelle Präsidentin des bayerischen Landtags, als Bewerberin für das Amt. Aigner, ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin, erhält Rückendeckung von Sepp Müller, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Unionsfraktion. Er bezeichnete sie als integrative Persönlichkeit mit starkem Bezug zur Bevölkerung.

Der Vorschlag aus München traf die CDU-Spitze unvorbereitet, da es zuvor keine Abstimmung gegeben hatte. Dennoch begrüßte Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, jeden gut durchdachten Vorschlag für das Amt. Auch Philipp Amthor, der CDU-Mitgliedervertreter, sprach sich dafür aus, dass eine Frau ins Schloss Bellevue einziehen könnte.

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Gleichzeitig halten sich Gerüchte, dass auch andere prominente CDU-Politikerinnen wie Familienministerin Karin Prien oder die ehemalige Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer Ambitionen auf das Präsidentenamt hegen könnten. Die Parteien wollen ihre Personalentscheidung in den kommenden Monaten finalisieren.

CDU und CSU werden den Sommer nutzen, um mögliche Kandidaten für die Bundespräsidentschaft zu prüfen. Aigners Name hat bereits an Fahrt aufgenommen, doch auch andere Bewerber bleiben im Gespräch. Die endgültige Entscheidung wird die politische Landschaft prägen, während die Amtszeit des aktuellen Bundespräsidenten langsam zu Ende geht.

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