Sanierter Berliner Mauerweg an der Ruppiner Chaussee wieder geöffnet
Nadeschda PärtzeltSanierter Berliner Mauerweg an der Ruppiner Chaussee wieder geöffnet
Ein Kilometer des Berliner Mauerwegs an der Ruppiner Chaussee nach umfassender Sanierung wiedereröffnet
Ein etwa einen Kilometer langer Abschnitt des Berliner Mauerwegs entlang der Ruppiner Chaussee ist nach einer vollständigen Sanierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Weg, der einst die Grenze zwischen dem Berliner Bezirk Reinickendorf und der brandenburgischen Stadt Hennigsdorf markierte, war im Laufe der Zeit in einem schlechten Zustand geraten. Nun haben Arbeiter die Oberfläche erneuert und neue Elemente für Besucher hinzugefügt.
Der Abschnitt litt unter instabilem Untergrund und einer bröckelnden Fundamentschicht. Um das Problem zu beheben, ersetzten die Bau crews den alten Asphalt durch recycelte Materialien und verbesserten die Entwässerung. Regenwasser wird künftig direkt in den angrenzenden Wald geleitet, was die Erosion verringert.
Als weitere Neuerungen wurden eine Bank aus einheimischer Eiche sowie eine Informationstafel installiert. Die Tafel zeigt historische Fotos und mehrsprachige Texte zur Teilung der Stadt. Diese Ergänzungen reiht sich in weitere Aufwertungen ein, darunter bessere Sitzgelegenheiten und ein ebenerer Wegverlauf.
Der sanierte Abschnitt schließt an sechs weitere modernisierte Teilstücke des 160 Kilometer langen Berliner Mauerwegs an. Weitere Abschnitte werden derzeit instand gesetzt oder für künftige Arbeiten geplant. Der Weg folgt dem Verlauf der ehemaligen Grenze, die einst West-Berlin umschloss.
Der wiedereröffnete Abschnitt bietet Besuchern einen klareren Einblick in die geteilte Vergangenheit der Stadt. Spaziergänger, Radfahrer und Erholungssuchende können nun eine haltbarere und informativere Route nutzen. In den kommenden Jahren sind weitere Verbesserungen am Mauerweg zu erwarten.






