Riesen-Schneemann "Jakob" in Bischofsgrün lockt mit Rekordgröße und neuem Wettbewerb
Brit PutzFaszinierende Fakten ├╝ber den Riesen-Schneemann 'Jakob' - Riesen-Schneemann "Jakob" in Bischofsgrün lockt mit Rekordgröße und neuem Wettbewerb
Ein freundschaftlicher Wettbewerb um riesige Schneefiguren hat in diesem Winter deutschlandweit an Fahrt aufgenommen. Das bayerische Dorf Bischofsgrün präsentierte erneut seinen berühmten acht Meter hohen Schneemann "Jakob", während andere Regionen mit eigenen schneebedeckten Kolossen nachzogen. Dank des diesjährigen starken Schneefalls gestaltet sich die Tradition nicht nur leichter, sondern auch wettbewerbsintensiver als je zuvor.
Die Geschichte von "Jakob" begann 1986, als Freiwillige in Bischofsgrün auf dem Dorfplatz den ersten lächelnden Riesen aus Schnee errichteten. Mit seinen rund acht Metern Höhe avancierte er schnell zum lokalen Wahrzeichen – mit roten Backen, einer knallroten Fliege und einem blauen Zylinder. Seither formen Anwohner Jahr für Jahr mit Hilfe eines Teleskopladers die vertraute Gestalt, die stets Touristen anlockt. Nur 2021 musste die Tradition wegen der Pandemie pausieren.
Bei Schneemangel wird kreativ improvisiert: In schneearmen Wintern lieferten die Bauherren bereits Schnee von den Gipfeln des Ochsenkopfs und Schneebergs an. 2024, als kaum natürlicher Schnee fiel, umwickelten sie gar Heuballen mit weißen Planen, um Jakob aufrecht zu halten. Seine Größe variiert je nach Bedingungen – einmal ragte er fast zwölf Meter empor, nahe am Rekord der diesjährigen Konkurrenten.
In diesem Winter stieg auch der Harz in den Wettbewerb ein: Auf einem Campingplatz dort entstand ein 11,5 Meter hoher Schneemann, direkt inspiriert von Bischofsgrüns Original. Nicht zu übertreffen, errichteten Freiwillige im benachbarten Landkreis Hof eine riesige Schneefrau. Trotz jüngster Regenfälle steht Bischofsgrüns Jakob weiterhin stabil – Helfer räumen überschüssigen Schnee weg, damit sein fröhliches Gesicht weiter strahlt.
Die gigantischen Schneefiguren prägen nun mehrere Regionen und verwandeln eine einst lokale Tradition in ein überregionales Winterschauspiel. Während Bischofsgrüns Jakob weiterhin Besucher magnetisiert, sorgen die Neuzugänge aus dem Harz und Hof für frischen Wettbewerb. Bei der diesjährigen reichlichen Naturschneelage dürften alle drei Kreationen noch wochenlang in voller Pracht thronen.
Jakob Ãbertrifft Vorhersagen bei 10 Metern im Jahr 2026
Laut aktuellen Berichten hat Jakob in Bischofsgrün dieses Jahr ungefähr zehn Meter erreicht, übertrifft dabei die früher gemeldeten acht Meter. Freiwillige nutzen Besen, um überschüssiges Schnee zu entfernen und das ikonische Gesicht sichtbar zu halten. Ein Ingenieur der Universität Bayreuth berechnet die jährliche Stabilität und verhütet strukturelle Probleme. Der starke Schneefall dieses Jahres hat die Tradition am Leben erhalten, wobei Jakob inmitten erneuter regionaler Konkurrenz aufrecht steht.