Pfefferspray-Attacke in Mühlheim: 15-Jähriger beraubt und schwer verletzt
Alex FlantzPfefferspray-Attacke in Mühlheim: 15-Jähriger beraubt und schwer verletzt
Die Polizei in Mühlheim am Main ermittelt gegen zwei junge Erwachsene, nachdem am Mittwochabend ein 15-jähriger Junge überfallen und beraubt worden war. Der zunächst als Schusswaffenvorfall gemeldete Angriff verließ das Opfer verletzt und ohne seine Habseligkeiten. Später bestätigten die Beamten, dass es sich um eine Attacke mit einer Pfefferspray-Pistole aus nächster Nähe handelte.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18:30 Uhr, als die Rettungskräfte einen Notruf über einen möglichen Schusswaffeneinsatz erhielten. Am Tatort fanden die Polizisten Hinweise auf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Der 15-jährige Junge war nach dem Angriff, bei dem ihm das Pfefferspray ins Gesicht gesprüht worden war, in ein nahegelegenes Jugendzentrum geflohen, um sich die Augen auszuwaschen.
Die beiden Tatverdächtigen – einer von ihnen 20 Jahre alt – entkamen mit einem nicht versicherten Moped. Der ältere Verdächtige fuhr das Fahrzeug, obwohl er keinen Führerschein besaß. Bei ihrer Flucht nahmen sie die Sporttasche des Opfers mit, die dieser bei der Suche nach Hilfe zurückgelassen hatte.
Die Ermittler durchsuchten später die Wohnung des 20-Jährigen und beschlagnahmten eine Signalpistole. Dieser Fund half den Behörden, die beiden Verdächtigen zu identifizieren, die nun wegen Raubes und schwerer Körperverletzung ermittelt werden.
Das Opfer erlitt bei dem Angriff Verletzungen, konnte sich jedoch in Sicherheit bringen. Die Polizei wertet weiterhin Beweismaterial aus, darunter die sichergestellte Waffe und das nicht versicherte Moped. Die Ermittlungen dauern an, um die genauen Umstände des Überfalls aufzuklären.






