Osterreise: Hohe Spritpreise lassen Bahnbuchungen explodieren
Steigende Spritpreise treiben mehr Reisende an Ostern in die Züge
Die Deutsche Bahn verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Buchungen, da Urlauber nach günstigeren Alternativen suchen. Aufgrund der starken Nachfrage hat das Unternehmen zusätzliche Verbindungen auf stark frequentierten Strecken eingerichtet.
Die Kosten für Benzin sind wegen des Iran-Konflikts und anhaltender Ölknappheit stark gestiegen. In der Folge haben 36 Prozent der Menschen ihre Osterreisepläne reduziert – viele steigen stattdessen auf die Schiene um. Die Bahn reagiert nun mit einer Kapazitätserweiterung, um die unerwartet hohe Nachfrage zu bedienen.
Zusätzliche Züge werden zu beliebten Zielen wie Sylt, den Schwarzwald und den Bodensee eingesetzt. Zudem gibt es eine neue direkte ICE-Verbindung von Köln nach Konstanz. Auf stark nachgefragten Strecken wie Berlin–Köln, Berlin–München und Frankfurt–Köln werden ab diesem Wochenende weitere Züge verkehren.
Die Buchungen für Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag sind bereits fast ausverkauft. Bei Fernverkehrsreservierungen liegen die Zahlen an manchen Tagen um zweistellige Prozentwerte über den Prognosen. Allerdings wird die Reise zwischen Baden-Baden und Freiburg durch Bauarbeiten beeinträchtigt – hier fahren Ersatzbusse.
Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, begrüßt die hohen Buchungszahlen. Das Unternehmen rechnet mit gut gefüllten Zügen über die Feiertage. Reisende werden aufgefordert, frühzeitig zu buchen und sich vor Abfahrt über mögliche Streckenänderungen zu informieren.






