30 May 2026, 20:29

Olivia Rodrigo verteidigt ihre Babydoll-Kleider gegen "beunruhigende" Kritik

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo verteidigt ihre Babydoll-Kleider gegen "beunruhigende" Kritik

Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern – die Debatte um ihre kindchenhaften Outfits hatte nach dem Musikvideo zu Drop Dead an Fahrt aufgenommen. In dem Clip trägt die Sängerin ein verspieltes, mädchenhaftes Kleid, das bei manchen Betrachtern auf Ablehnung stieß. In einem aktuellen Podcast bezeichnete sie die Reaktionen als „seltsam“ und „beunruhigend“ und verteidigte ihre Modeentscheidung als Statement gegen die Schuldzuweisung an Opfer.

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Die Diskussion entbrannte im März, als Rodrigo das Drop Dead-Video veröffentlichte. Einige warf ihr vor, kindliche Ästhetik zu sexualisieren. Kritiker argumentierten, das Babydoll-Kleid – ein Stil, den sie später auch bei einem Konzert in Barcelona trug – sende widersprüchliche Signale. Doch die 21-Jährige konterte: Der Aufschrei offbare tiefere gesellschaftliche Probleme.

Im Call Her Daddy-Podcast erklärte sie, dass die Empörung über ein komplett bedeckendes Kleid zeige, wie sehr die Gesellschaft Mädchen für männliche Begierden verantwortlich mache. Als Inspiration für den Look nannte sie Feministinnen und Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love. Letztere sprang Rodrigo sogar auf Social Media zur Seite, indem sie unterstützende Posts teilte.

Die Kontroverse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Rodrigo ihr drittes Album You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love vorbereitet, das am 12. Juni erscheint. Auf der Platte sind bereits die erfolgreichen Singles Drop Dead und The Cure zu hören.

Rodrigo macht deutlich, dass sie die Erzählung infrage stellen will, die junge Frauen für unerwünschte Sexualisierung verantwortlich macht. Mit dem anstehenden Albumrelease zeigt sich: Die Debatte um ihre Babydoll-Kleider ebbt nicht ab. Ihre Haltung hat bereits breitere Diskussionen über Doppelstandards in Mode und Medien angestoßen.

Quelle