30 March 2026, 16:37

Neue Verkehrsregeln: Radfahrer müssen jetzt in Tempo-30-Zonen bremsen

Geschwindigkeitsbegrenzungsschild auf einer Straße mit Motorrädern, Geländern, Bäumen, Bergen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Neue Verkehrsregeln: Radfahrer müssen jetzt in Tempo-30-Zonen bremsen

In Deutschland gelten nun neue Verkehrsregeln, die es der Polizei ermöglichen, Radfahrer in bestimmten Zonen wegen zu schnellen Fahrens zu bestrafen. Während die meisten Fahrräder weiterhin nicht zugelassen werden müssen, unterliegen schnelle E-Bikes strengeren Kontrollen. Die Behörden haben erläutert, wie diese Maßnahmen in der Praxis umgesetzt werden sollen.

Radfahrer müssen nun in ausgewiesenen Bereichen wie Tempo-30-Zonen oder Fußgängerbereichen die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten. Bei Polizeikontrollen können herkömmliche Messgeräte eingesetzt werden, doch die Identifizierung von Verstößen gestaltet sich schwierig, sofern die Radfahrer nicht angehalten werden. Da die meisten Fahrräder kein Kennzeichen tragen, ist die Durchsetzung der Regeln schwieriger als bei Autofahrern.

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Auf engen Straßen oder bei starkem Verkehr müssen Radfahrer hintereinander fahren, um Verzögerungen zu vermeiden. Normalerweise dürfen sie nebeneinander fahren, sofern sie den Verkehrsfluss nicht behindern. Die Polizei konzentriert sich jedoch eher auf andere Verstöße wie Falschfahren oder das Missachten roter Ampeln als auf Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Allgemeine Tempolimits, etwa die durch Ortseingangsschilder gekennzeichneten, gelten für Radfahrer nicht. Die Kennzeichenpflicht betrifft ausschließlich S-Pedelecs – schnelle E-Bikes, die mehr als 25 km/h erreichen können. Wer beim Rasen erwischt wird, muss mit denselben Bußgeldern rechnen wie Autofahrer.

Die überarbeiteten Vorschriften zielen darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, indem Radfahrer in bestimmten Zonen stärker in die Pflicht genommen werden. Aufgrund fehlender Kennzeichen bei den meisten Fahrrädern bleibt die Durchsetzung jedoch begrenzt. Vorerst werden die Behörden häufigere Verstöße wie Falschfahren oder Rotlichtmissachtung priorisieren, statt sich auf Geschwindigkeitsüberschreitungen zu konzentrieren.

Quelle