Neue E-Auto-Förderung: Bis zu 5.000 Euro Zuschuss für Geringverdiener ab 2026
Brit PutzNeue E-Auto-Förderung: Bis zu 5.000 Euro Zuschuss für Geringverdiener ab 2026
Die Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm gestartet, um den Kauf von Elektrofahrzeugen zu fördern. Private Haushalte können nun Zuschüsse für den Erwerb von Plug-in-Hybrid- oder rein elektrischen Autos beantragen – die Höhe der Förderung richtet sich dabei nach Einkommen und Familiengröße. Ziel des Programms ist es, umweltfreundliche Fahrzeuge für Gering- und Mittelverdiener erschwinglicher zu machen.
Gefördert werden Fahrzeuge, die zwischen dem 1. Januar 2026 und dem 31. Dezember 2028 zugelassen werden, sofern die Mittel nicht vorher aufgebraucht sind. Berechtigte Käufer müssen das Auto mindestens 36 Monate behalten und ihren Antrag innerhalb eines Jahres nach der Zulassung einreichen.
Haushalte mit einem Jahreseinkommen von bis zu 45.000 Euro erhalten die höchsten Zuschüsse: 5.000 Euro für den vollelektrischen Mitsubishi Eclipse Cross oder 3.500 Euro für den Outlander als Plug-in-Hybrid. Der Eclipse Cross verbraucht im Elektromodus 16,7–17,1 kWh pro 100 Kilometer und stößt dabei keine CO₂-Emissionen aus.
Bei Einkommen von bis zu 80.000 Euro pro Jahr verringern sich die Förderbeträge: 3.000 Euro für den Eclipse Cross oder 1.500 Euro für den Outlander. Die Basisprämie für Plug-in-Hybride beginnt bei 1.500 Euro, kann aber je nach Berechtigung auf bis zu 4.500 Euro steigen. Familien erhalten zusätzliche Unterstützung – die Einkommensgrenze erhöht sich pro Kind um 5.000 Euro (bis maximal 10.000 Euro), und der Zuschuss wächst um 500 Euro pro Kind (begrenzt auf 1.000 Euro).
Das Programm richtet sich vor allem an Haushalte mit niedrigerem Einkommen, bietet aber auch gestaffelte Förderung für Mittelverdiener. Durch die Senkung der Anschaffungskosten will die Regierung den Umstieg auf sauberere Verkehrsmittel beschleunigen. Anträge müssen vor Ablauf der Förderperiode oder vor Erschöpfung der Mittel gestellt werden.






