Mönchengladbach fördert freie Kulturprojekte mit 238.500 Euro Fördervolumen
Nadeschda PärtzeltMönchengladbach fördert freie Kulturprojekte mit 238.500 Euro Fördervolumen
Mönchengladbach fördert freie Kulturprojekte und -orte mit neuen Finanzhilfen
Die Stadt Mönchengladbach bietet neue Fördermöglichkeiten für freie Kulturprojekte und -räume an. Künstler:innen, Kollektive und unabhängige Kulturgruppen können ab sofort finanzielle Unterstützung aus dem städtischen Kulturetat beantragen. Ziel der Initiative ist es, die lokale Kreativität zu stärken und die vielfältige Kulturszene der Region zu erhalten.
Agnes Jaraczewski, Leiterin des städtischen Kulturbüros, lobte die Innovationskraft und Vielfalt der unabhängigen Kulturszene in Mönchengladbach. Sie rief sowohl neue als auch erfahrene Antragstellende auf, sich an der diesjährigen Förderrunde zu beteiligen.
Die Förderung ist in zwei Kategorien unterteilt: Projektförderung und strukturelle Unterstützung. Insgesamt stehen 173.500 Euro für Einzelprojekte zur Verfügung, während 65.000 Euro in den Erhalt freier Kulturorte fließen. Aktuell profitieren rund 35 Projekte und vier Spielstätten von der städtischen Förderung.
Anträge müssen bis Freitag, den 31. Oktober, digital eingereicht werden. Die Entscheidungen über die Vergabe der Mittel werden im Februar 2026 bekannt gegeben. Erstbewerber:innen sind willkommen; das Kulturbüro bietet Unterstützung für alle, die mit dem Verfahren noch nicht vertraut sind.
Weitere Informationen, darunter Antragsformulare und Richtlinien, sind im Serviceportal der Stadt unter dem Stichwort "Kulturförderung" abrufbar. Bei Fragen steht das Kulturbüro unter [email protected] oder telefonisch unter 02161/25 53 612 zur Verfügung.
Trotz des Förderstichtags bleibt das kulturelle Leben in Mönchengladbach auch im Herbst und Winter lebendig. Der Veranstaltungskalender der Stadt bietet Anwohner:innen und Besucher:innen eine Übersicht über lokale Aktivitäten.
Das Förderprogramm richtet sich an neue wie etablierte Kulturinitiativen in Mönchengladbach. Erfolgreiche Antragstellende erhalten finanzielle Mittel zur Umsetzung von Projekten oder zum Erhalt von Räumen. Das Kulturbüro steht weiterhin für Beratung und weitere Auskünfte bereit.






