Aurubis glänzt mit Platin-Rating und steigert Dividende um 7 %
Aurubis festigt seine Führungsrolle in der nachhaltigen Kupferproduktion
Das Unternehmen erhielt kürzlich eine Spitzenbewertung für Nachhaltigkeit und hob gleichzeitig seine Finanzprognosen für das laufende Jahr an. Aktionäre profitieren bereits davon: Die Dividende stieg bei der letzten Ausschüttung um 7 %.
Anfang 2026 wurde Aurubis von EcoVadis mit einer Platin-Medaille ausgezeichnet und erreichte dabei 85 von 100 möglichen Punkten. Damit gehört das Unternehmen zu den Top 1 % der weltweit bewerteten Firmen in Sachen Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung folgt auf starke Leistungen in anderen zentralen Ratings: Im CDP Climate Change erhielt Aurubis 2025 ein B, in der CDP Water Security ein A-Minus.
Doch die Umweltbemühungen des Unternehmens gehen über Bewertungen hinaus. Seine Kupferkathoden verursachen über 60 % weniger CO₂ als der globale Durchschnitt in der Schmelzindustrie. Im Geschäftsjahr 2024/25 investierte Aurubis zudem 155,4 Millionen Euro in den Umweltschutz – seit dem Jahr 2000 summieren sich die Ausgaben auf 1,172 Milliarden Euro.
Bis 2030 strebt Aurubis an, die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 50 % zu senken und die Scope-3-Emissionen um 24 % zu reduzieren. Gleichzeitig soll der Recyclinganteil in den Kathoden auf bis zu 50 % steigen. Für mehr Transparenz veröffentlichte das Unternehmen im März 2026 sein erstes ständiges ESG-Faktenbuch, das speziell auf institutionelle Investoren zugeschnitten ist und den Standards ESRS sowie GRI entspricht.
Finanziell hat Aurubis die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 nach oben korrigiert. Das Ergebnis vor Steuern soll nun zwischen 375 und 475 Millionen Euro liegen. Die Aktionäre stimmten kürzlich einer Dividendenerhöhung auf 1,60 Euro pro Aktie zu – ein Plus von rund 7 % gegenüber dem Vorjahr.
Aurubis verbindet weiterhin starke finanzielle Ergebnisse mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen. Die jüngsten Bewertungen, Umweltinvestitionen und Gewinnprognosen unterstreichen diesen Doppelansatz aus Wachstum und verantwortungsvoller Produktion. Dank des neuen ESG-Faktenbuchs erhalten Aktionäre und Investoren nun detailliertere Einblicke in die erreichten Fortschritte.






