22 March 2026, 16:29

Mobbing-Vorwürfe gegen NRW-Bauministerin Scharrenbach erschüttern ihr Ministerium

Ein Mann in einem weißen Gewand und Hut sitzt an einem Tisch mit Mikrofonen, spricht, während Papiere und Gegenstände auf dem Tisch liegen, mit einem anderen Menschen mit Brille rechts von ihm, in einem Raum mit einer Wand und einer Tür dahinter.

Scharrenbach bietet Mitarbeitern Gespräche nach Vorwürfen - Mobbing-Vorwürfe gegen NRW-Bauministerin Scharrenbach erschüttern ihr Ministerium

Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach sieht sich Vorwürfen wegen Mobbing und Machtmissbrauchs am Arbeitsplatz ausgesetzt. Berichten zufolge herrscht in ihrem Ministerium ein Klima der Angst, was interne Überprüfungen und Gespräche mit hochrangigen Beamten ausgelöst hat.

Die Vorwürfe wurden kurz vor der Bundestagswahl 2025 öffentlich, nachdem Personalvertreter Bedenken gegen ihren Führungsstil geäußert hatten.

Im Januar 2025 informierte ein Mitarbeitervertreter Nathanael Liminski, den Chef der Staatskanzlei, über angebliches Fehlverhalten in Scharrenbachs Ministerium. Wie der Spiegel berichtet, beschreiben interne Dokumente die Arbeitsatmosphäre als von "Angst und Einschüchterung" geprägt. Ein hochrangiger Beamter soll erklärt haben: "Diese Frau hat mich zerstört."

Liminski räumte ein, dass es während der Umstrukturierung der Abteilung für digitale Verwaltung zu Beginn der Legislaturperiode Fragen gegeben habe. Diese Probleme seien mit Scharrenbach und Staatssekretär Daniel Sieveke erörtert worden. Zwar bleiben konkrete Änderungen seit ihrer Ernennung 2022 unklar, doch gab die Ministerin zu, dass ihr Führungsstil nicht immer jedem Mitarbeiter entsprochen habe.

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Mittlerweile hat Scharrenbach Schritte eingeleitet, um die Kritikpunkte anzugehen. Sie bot betroffenen Mitarbeitern persönliche Gespräche an und führte gemeinsame Treffen mit dem Personalrat ein. Zudem äußerte sie, dass die Vorwürfe sie tief getroffen hätten, und erkannte an, dass es Verbesserungsbedarf in ihren Führungsmethoden gebe.

Das Ministerium hat bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen eingeleitet. Scharrenbachs Eingeständnis von Schwächen folgt direktem Feedback der Belegschaft und anhaltender Prüfung ihres Führungsverhaltens. Wie es weitergeht, hängt von den Ergebnissen der internen Gespräche und Reformen ab.

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