26 March 2026, 08:32

Merz warnt: Deutschland ist nicht verteidigungsfähig – und pumpt Milliarden in die Bundeswehr

Offenes Buch mit handschriftlichen Einträgen in einem deutschen Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, das Text- und numerische Daten enthält.

Merz warnt: Deutschland ist nicht verteidigungsfähig – und pumpt Milliarden in die Bundeswehr

Bundeskanzler Friedrich Merz hat erklärt, Deutschland sei derzeit nicht in der Lage, sich selbst zu verteidigen. In einer jüngsten Rede vor dem Bundestag bezeichnete er die Stärkung der Streitkräfte als oberste Priorität der Regierung. Seine Äußerungen fielen zusammen mit einem deutlichen Anstieg der Verteidigungsausgaben, die bis 2026 Rekordhöhen erreichen sollen.

Merz betonte, dass die größten Herausforderungen Deutschlands hausgemacht seien und nationale Lösungen erforderten. Das Land müsse zunächst die eigene Stabilität sichern, bevor es in Europa oder auf der globalen Bühne eine starke Rolle spielen könne. Der Begriff "verteidigungsfähig werden" prägte seine Botschaft und spiegelte seine Einschätzung wider, dass Deutschland seine Fähigkeit zur Selbstverteidigung verloren habe.

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Seit seiner Erklärung im Jahr 2024 haben sich die Verteidigungsausgaben verdreifacht. Der Haushalt für 2026 beläuft sich nun auf 108 Milliarden Euro – davon 82,69 Milliarden aus dem regulären Etat und zusätzliche 25,51 Milliarden aus einem Sondervermögen. Davon fließen 48 Milliarden in die Beschaffung, darunter 15 Milliarden für Munition, Drohnen und Luftabwehrsysteme.

Die neue Strategie sieht zudem ein Freiwilligenmodell mit der Option einer Wehrpflicht vor, das als "Wehrdienstarmee" bezeichnet wird. Ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro wurde bereitgestellt, und es laufen Gespräche über eine nukleare Teilhabe mit Großbritannien und Frankreich. Bis 2029 will Deutschland jährlich 152 Milliarden Euro für Verteidigung ausgeben.

Der Kurs der Regierung hin zu militärischer Eigenständigkeit markiert einen grundlegenden Politikwechsel. Mit steigenden Ausgaben und neuen Verteidigungsmodellen bereitet sich Deutschland auf langfristige sicherheitspolitische Veränderungen vor. Nun rückt in den Fokus, ob diese Maßnahmen die von Merz geforderte Handlungsfähigkeit tatsächlich erreichen werden.

Quelle