05 June 2026, 13:48

Lehrergehälter: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

In welchem deutschen Bundesland verdienen Lehrer am meisten?

Lehrergehälter: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

Lehrergehälter in Deutschland variieren stark je nach Bundesland

Ein neuer Bericht zeigt, dass die Unterschiede zwischen den Regionen mehrere hundert Euro pro Monat betragen. Bis 2026 wird Schleswig-Holstein mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 56.000 Euro an der Spitze liegen.

Da das Bildungssystem in Deutschland Ländersache ist, legen die einzelnen Bundesländer die Besoldung der Lehrkräfte fest. Dies führt zu erheblichen Einkommensunterschieden im ganzen Land. Mecklenburg-Vorpommern bietet derzeit das niedrigste Durchschnittsgehalt von 47.400 Euro pro Jahr, während Hamburg mit 54.200 Euro dank der Stadtstaaten-Zulagen fast an der Spitze liegt.

Rheinland-Pfalz folgt auf Platz drei, wo Lehrkräfte im Schnitt 54.000 Euro jährlich verdienen. Thüringen und Sachsen-Anhalt liegen mit 48.400 Euro bzw. 49.200 Euro dahinter. Bayern, das oft als gut zahlendes Bundesland gilt, rangiert mit 52.800 Euro pro Jahr auf Platz fünf.

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Die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Gehalt beträgt brutto etwa 8.700 Euro pro Jahr. Faktoren wie Beamtenstatus, Schulform, Besoldungsgruppe und die historische Gehaltskluft zwischen Ost und West verstärken diese Unterschiede.

Die Gehaltsunterschiede spiegeln das dezentrale Bildungssystem Deutschlands wider. Während Lehrkräfte in Schleswig-Holstein bis 2026 am besten verdienen, bleiben ihre Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern am unteren Ende der Skala. Die Variationen zeigen, wie regionale Politik die Gehaltsstrukturen im Land prägt.

Quelle