23 March 2026, 10:35

Kriminalitätsrate in Nordwest-Niedersachsen sinkt 2025 auf historischen Tiefstand

Liniendiagramm betitelt "San Francisco Mordrate pro 100.000" zeigt Mordraten in den USA über die Zeit auf einem weißen Hintergrund.

Kriminalitätsrate in Nordwest-Niedersachsen sinkt 2025 auf historischen Tiefstand

Kriminalitätsrate in Nordwest-Niedersachsen sinkt weiter – 2025 verzeichnet 2 Prozent Rückgang

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Die Kriminalitätszahlen im nordwestlichen Niedersachsen sind weiterhin rückläufig: 2025 ging die Zahl der registrierten Straftaten um 2 Prozent zurück. Insgesamt wurden 81.539 Fälle erfasst – ein langfristiger Rückgang um 23.000 Delikte seit 2005. Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben die Behörden wachsam, insbesondere mit Blick auf anhaltende Herausforderungen wie Gewaltkriminalität und Angriffe auf Rettungskräfte.

Die allgemeine Sicherheitslage in der Region bleibt stabil, mit rückläufigen Zahlen in mehreren Deliktbereichen. Diebstahl, Drogenstraftaten, Tötungsdelikte und Betrugsfälle – etwa durch Sprengungen von Geldautomaten oder Treibstoffdiebstahl – sind sämtlich zurückgegangen. Dennoch bleibt Gewaltkriminalität ein zentrales Problem: 2025 wurden 14.568 entsprechende Straftaten verzeichnet, davon fast 10.000 mit Körperverletzung. Messerangriffe stiegen auf 438 Fälle an.

Auch Übergriffe auf Einsatzkräfte bleiben ein ernstes Problem. Allein im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Osnabrück wurden im vergangenen Jahr 1.768 Beamte angegriffen. Die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt blieb mit 4.893 unverändert – darunter zwei mutmaßliche Tötungsdelikte im familiären Umfeld.

Bei der Kriminalität von Jugendlichen zeigen sich gemischte Trends: Die Gesamtzahl der Straftaten durch Kinder und Jugendliche sank leicht auf 5.868. Während die Fallzahlen bei jugendlichen Tatverdächtigen (14 bis 18 Jahre) zurückgingen, stiegen sie bei Kindern unter 14 Jahren – vor allem bei Offline-Delikten. Digitale Straftaten, wie die Verbreitung pornografischer Inhalte durch Minderjährige, erreichten 867 Fälle. Umfassendere Daten zu Cyberkriminalität in der Region lagen nicht vor.

Die Polizei betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung für die Aufklärung von Straftaten und die Verhinderung weiterer Vorfälle. Hinweise aus der Bevölkerung seien entscheidend, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Der Rückgang der Kriminalität bestätigt einen 20-jährigen Abwärtstrend: Im Vergleich zu 2005 gab es 23.000 weniger Straftaten. Die Behörden konzentrieren sich weiterhin auf die Bekämpfung von Gewaltkriminalität, Messerangriffen und Übergriffen auf Einsatzkräfte. Die Unterstützung der Bevölkerung bleibt ein zentraler Baustein, um die Sicherheit in der Region langfristig zu sichern.

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