Jugendbad Burgfarrnbach droht nach Besucherrückgang die endgültige Schließung
Nadeschda PärtzeltJugendbad Burgfarrnbach droht nach Besucherrückgang die endgültige Schließung
Jugendbad Burgfarrnbach in Fürth steht vor endgültiger Schließung
Das Jugendbad Burgfarrnbach, ein Freibad in Fürth, könnte für immer schließen. Am 10. Juni 2026 wollen Stadtvertreter über seine Zukunft entscheiden – nach Jahren rückläufiger Besucherzahlen und steigender Instandhaltungskosten. Bereits in dieser Saison blieb die Anlage wegen schwerwiegender technischer und sicherheitsrelevanter Mängel geschlossen.
Die Probleme des Bades begannen mit einem drastischen Rückgang der Besucherzahlen: 2025 zählte man nur noch 275 Gäste. Hinzu kommt ein massiver Wasserverlust im Leitungssystem, vermutlich durch ein geplatzte Rohrleitung oder ein großes Leck. Eine Wiedereröffnung würde laut infra fürth mindestens 165.000 Euro kosten.
Personelle Engpässe verschärfen die Lage: Die zuständige Fachkraft für das Bad wurde an einen anderen Standort versetzt. Ohne verantwortliche Betreuung blieb die Anlage geschlossen.
Die Stadtverwaltung schlägt nun vor, über eine endgültige Stilllegung abzustimmen. Bei einer Zustimmung soll das Gelände neu genutzt werden – etwa durch eine Erweiterung der Außenanlagen der benachbarten Schule. Denkbar wäre auch eine stärkere Anbindung des Areals an den Schulcampus.
Trotz der Herausforderungen setzt sich die CSU für den Erhalt des Bades ein. Es diene als wichtiger sozialer Treffpunkt für Kinder und Jugendliche aus der Region, argumentiert die Partei.
Eine endgültige Entscheidung fällt am 10. Juni im Finanz- und Verwaltungsausschuss. Falls das Bad schließt, muss die Stadt ein neues Nutzungskonzept für das Gelände entwickeln. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Anlage als kommunaler Begegnungsort erhalten bleibt – oder einer anderen Bestimmung zugeführt wird.






