27 April 2026, 20:31

Howard Carpendale streitet mit Oliver Welke – und feiert Chart-Erfolg

Mann in weißem Hemd und braunen Hosen, der in ein Mikrofon spricht, vor einem pinken 'Berlin as Fuck'-Schild

Howard Carpendale streitet mit Oliver Welke – und feiert Chart-Erfolg

Howard Carpendale: Schlager-Legende gerät mit Oliver Welke in Streit – und feiert gleichzeitig Chart-Erfolg

Der 80-jährige Schlager-Star Howard Carpendale sorgt für Schlagzeilen, nachdem er mit TV-Moderator Oliver Welke wegen eines umstrittenen Witzes aneinandergeriet. Der Eklat fällt in eine Zeit, in der Carpendale mit seinem ersten Nummer-1-Album in Deutschland einen Meilenstein in seiner 60-jährigen Karriere feiert.

Auslöser des Streits war eine Äußerung Welkes in der ZDF-heute-show. Der Moderator machte eine zweifelhafte Pointe auf Carpendales Kosten: "Hundert Beine, riecht nach Urin. Was ist das? Die erste Reihe bei einem Carpendale-Konzert." Besonders ältere Zuschauer – eine wichtige Zielgruppe des ZDF – zeigten sich empört über die Bemerkung.

Carpendale konterte umgehend auf Instagram und fragte Welke, ob dieser jemals eines seiner Konzerte besucht habe. Er verteidigte seine Fans als "tolle Menschen" und lud den Moderator ein, selbst einmal vorbeizukommen, "um etwas über Empathie zu lernen". Welke jedoch blieb bei seiner Aussage und begründete den Witz als Teil einer KI-thematisierten Satire, für die eine bekannte Persönlichkeit nötig gewesen sei.

Während die Kontroverse andauert, erlebt Carpendale einen unerwarteten Karrierehöhepunkt: Sein aktuelles Album "Timeless" stieg auf Platz 1 der offiziellen deutschen Albumcharts ein – sein zehnter Top-5-Erfolg. Gleichzeitig tourt der Sänger weiter durch Deutschland, unbeeindruckt vom Medienrummel.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Eine Einigung zwischen den beiden ist nicht in Sicht: Welke weigert sich, sich zu entschuldigen, und Carpendale bleibt bei seiner Haltung. Der Vorfall unterstreicht nicht nur den Generationenkonflikt in den Medien, sondern fällt auch mit dem charttechnischen Triumph des Künstlers zusammen – nach sechs Jahrzehnten im Musikbusiness.

Quelle