25 March 2026, 12:32

Henkel kämpft mit steigenden Ölpreisen und wachsendem Kostendruck

Liniengraph, der einen Rückgang der erwarteten zukünftigen Ölimporte zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft mit steigenden Ölpreisen und wachsendem Kostendruck

Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel steht unter wachsendem finanziellen Druck durch die steigenden Ölpreise. Das Unternehmen, zu dem Marken wie Persil und Schwarzkopf gehören, erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro. Von den weltweit 47.000 Mitarbeitern ist mittlerweile weniger als ein Fünftel in Deutschland beschäftigt.

Die Krise trifft Henkel indirekt, da höhere Ölpreise die Kosten für Materialien, Lieferketten und Logistik in die Höhe treiben. Zulieferer und Transportunternehmen berechnen dem Konzern inzwischen höhere Preise, um ihre eigenen gestiegenen Ausgaben zu decken. Zwar haben sich die globalen Lieferketten stabilisiert, doch die Rohstoffpreise bleiben unberechenbar.

Unternehmenschef Carsten Knobel warnte, dass ein Aufschub von Preiserhöhungen die Belastung nur weiter verschärfen werde. Stattdessen setzt Henkel auf die Hervorhebung der Produktvorteile, um die höheren Kosten für die Kunden zu rechtfertigen. Marken wie Persil und Schwarzkopf genießen nach wie vor eine starke Kundenbindung, was die Auswirkungen der Preisanpassungen abfedern könnte.

In den vergangenen zwölf Monaten gab es keine größeren Störungen in den Henkel-Produktionsstätten außerhalb Deutschlands. Doch je länger das Unternehmen mit Preisanpassungen wartet, desto stärker wird der finanzielle Druck.

Henkels Strategie zielt nun darauf ab, die Kostenspirale mit der Kundenbindung in Einklang zu bringen. Da das Unternehmen stark von globalen Lieferketten abhängig ist, bleibt es anfällig für schwankende Rohstoffpreise. Vorerst setzt der Konzern darauf, die Stärke seiner Marken zu nutzen, um die steigenden Ausgaben auszugleichen.

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