30 March 2026, 12:31

Hauptzollamt Stralsund bricht 2024 alle Rekorde: Millionen-Einnahmen und tausende Beschlagnahmungen

Plakat betitelt "Täter der mexikanischen Drogenhandelgewalt" mit Fotos von verschiedenen Personen und fetter schwarzer Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Hauptzollamt Stralsund bricht 2024 alle Rekorde: Millionen-Einnahmen und tausende Beschlagnahmungen

Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr 2024: Millionen an Einnahmen und tausende Beschlagnahmungen

Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein außergewöhnlich aktives Jahr mit Rekordinnahmen und einem deutlichen Anstieg bei Beschlagnahmungen. Die Beamten konfiszierten Hunderttausende illegale Waren – von Drogen bis hin zu Waffen – und trieben gleichzeitig Millionen an Steuern und Abgaben ein. Die Zahlen unterstreichen sowohl die wirtschaftliche Bedeutung der Behörde als auch ihre Rolle im Kampf gegen Schmuggel und Betrug.

Im vergangenen Jahr bearbeiteten die Zollbeamten in Stralsund 924.321 Einfuhren – ein spürbarer Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Parallel dazu beschlagnahmten sie 422 Waffen und andere verbotene Gegenstände, wobei Details zu den sichergestellten Schusswaffen nicht näher bekannt gegeben wurden.

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Auch im Bereich der Drogenbekämpfung gab es bemerkenswerte Erfolge: Die Behörden zogen 76 Kilogramm Haschisch, 7 Kilogramm Marihuana sowie kleinere Mengen anderer Betäubungsmittel aus dem Verkehr. Die Beschlagnahmung von 2 Millionen Zigaretten und über 10 Tonnen weiterer Tabakwaren zeigt zudem die intensiven Bemühungen, den illegalen Handel einzudämmen.

Die finanzielle Bilanz des Amtes fällt ebenfalls beeindruckend aus: Insgesamt erwirtschaftete es rund 701 Millionen Euro, davon flossen 6,83 Millionen Euro direkt als Zollabgaben an die Europäische Union. Die Energiesteuer allein brachte 397,35 Millionen Euro ein und ist damit die ertragreichste Verbrauchsteuer in Mecklenburg-Vorpommern.

Neben den Einfuhren deckte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit nicht deklarierte Tätigkeiten auf und ermöglichte die Nacherhebung von 10,32 Millionen Euro an hinterzogenen Steuern. Zudem trieb das Amt 48,3 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen ein. Ein weiterer Höhepunkt war die Beschlagnahmung von 92.750 illegalen Arzneimitteln – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023.

Der Jahresbericht 2024 des Hauptzollamts Stralsund zeigt eine Intensivierung der Kontrollen und wirtschaftliche Erfolge. Mit fast drei Viertel einer Milliarde Euro an Einnahmen und Tausenden Beschlagnahmungen spiegeln die Ergebnisse sowohl den volkswirtschaftlichen Beitrag der Behörde als auch ihre Bedeutung für die Strafverfolgung wider. Gleichzeitig deuten die Daten auf wachsende Herausforderungen durch Schmuggel, Steuerhinterziehung und illegalen Handel hin.

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