07 April 2026, 16:28

Grüne fordern rasche Reform der Krankenkassen – sonst drohen 25 Prozent Beiträge

Blauer Hintergrund mit weißer Schrift, die 'Millionen von Amerikanern sparen durchschnittlich 800 USD pro Jahr an Krankenversicherungsprämien unter dem Inflation Reduction Act' lautet, zentriert mit einem Logo.

Grüne fordern rasche Reform der Krankenkassen – sonst drohen 25 Prozent Beiträge

Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Reformen der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland zu beschleunigen. Er warnte, dass ohne schnelles Handeln die Beitragssätze bis zum Ende dieser Legislaturperiode auf 25 Prozent ansteigen könnten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Dahmen betonte, die Koalition müsse jetzt handeln, statt weitere Zeit in Diskussionen zu verlieren. Im Gespräch mit RTL und ntv kritisierte er, die Regierung habe ein ganzes Jahr in Kommissionen verbracht – ohne greifbare Ergebnisse. Die Verantwortlichen dürften die Reformvorschläge nicht über Ostern verschleppen, sondern müssten sie unverzüglich vorantreiben.

Die aktuelle Finanzierungslücke beläuft sich auf 15 Millionen Euro. Werde sie nicht geschlossen, könnten die Beiträge bereits ab Januar nächsten Jahres stark ansteigen. Dahmen erklärte, höhere Sätze würden sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber belasten, die Lohnnebenkosten erhöhen und die Wirtschaft zusätzlich unter Druck setzen.

Noch vor der Sommerpause müsse ein Gesetzesentwurf vorliegen, da der Haushaltsausschuss im Oktober tagen werde. Dahmen machte deutlich: Scheitern die Reformen, drohten gravierende wirtschaftliche Folgen. Ein Beitragssatz von 25 Prozent würde bedeuten, dass ein Viertel der Löhne verschwindet – und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet.

Die Regierung steht unter Zeitdruck, um starke Erhöhungen bei den Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen zu verhindern. Ohne zügige Reformen werden sowohl Beschäftigte als auch Unternehmen die finanzielle Last tragen müssen. Dahmens Warnung unterstreicht, wie dringend vor der Sommerpause konkrete Schritte nötig sind.

Quelle