Große Klimademo in Hamm: Protest gegen Gaskraftwerke und für Energiewende
Alex FlantzGroße Klimademo in Hamm: Protest gegen Gaskraftwerke und für Energiewende
Am 30. Mai wird ein Bündnis von Umweltschutzorganisationen in Hamm eine Demonstration abhalten. Die Kundgebung richtet sich gegen die Pläne von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, Gaskraftwerke auszubauen. Die Veranstalter fordern stattdessen einen schnelleren Umstieg auf erneuerbare Energien.
Die Protestaktion beginnt um 12 Uhr mittags in der Nähe des Kraftwerks Gersteinwerk. Die Teilnehmer werden zum Standort marschieren und dort die Form eines Windrads bilden, um ihre Forderungen symbolisch darzustellen.
Unterstützt wird die Demonstration von großen Organisationen wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Campact und Fridays for Future. Ihr Ziel ist es, die fossile Energiepolitik der Ministerin Reiche infrage zu stellen und eine echte Energiewende voranzutreiben.
Verena Graichen, politische Geschäftsführerin des BUND, warf Reiche vor, wie eine Lobbyistin der fossilen Brennstoffindustrie zu handeln. Die Politik der Ministerin verzögere den Ausbau der erneuerbaren Energien, so Graichen. Gleichzeitig argumentierte Mira Jäger, Energieexpertin bei Greenpeace, dass erneuerbare Energien die Abhängigkeit von autoritären Regimen verringern könnten, indem sie fossile Importe reduzieren.
Die Demonstration soll den Widerstand gegen neue Gaskraftwerke unterstreichen und stärkere Klimaschutzmaßnahmen einfordern. Umweltverbände betonen, dass ein schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien sowohl möglich als auch notwendig sei. Mit dem Zeitpunkt und dem Ort der Proteste wollen die Aktivisten ein klares Signal an die Politik senden.






