Göttinger Kunsthaus feiert Wiedereröffnung mit internationaler Fotokunst
Adem SeidelGöttinger Kunsthaus feiert Wiedereröffnung mit internationaler Fotokunst
Göttingens Kunsthaus öffnet am 27. März 2025 nach einer Schließphase wieder seine Türen. Die Neueröffnung leitet ein einjähriges Programm mit großen Ausstellungen international renommierter Künstler ein. Den Anfang macht die Schau "Auschwitz-Birkenau" des Fotografen Jürgen Teller, die in Zusammenarbeit mit Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee den Holocaust-Gedenkort thematisiert.
Das Kunsthaus, gelegen in der historischen Altstadt im Kunstquartier KuQua, wird künftig als zentraler Ort für zeitgenössische Kunst in der Stadt fungieren. Die Wiedereröffnung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative von Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, dem Verleger Gerd Steidl und Johannes-Peter Herberhold, dem Leiter des Literaturherbstes.
Tellers Ausstellung ist vom 27. März bis 1. Juni 2025 zu sehen. Später im Jahr präsentiert Bryan Adams unter dem Titel "Shot by Adams" seine Fotografien (4. September bis 1. November), bevor ab 6. November bis Ende Januar 2026 Gemälde und Skulpturen von Jim Dine gezeigt werden.
Besucher dürfen sich auf hochkarätige Ausstellungen freuen. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigte Tarife gelten für berechtigte Gruppen. Kinder unter 18 Jahren sowie alle Gäste am letzten Donnerstag eines Monats haben freien Eintritt. Spenden zur Unterstützung des Kunsthauses sind möglich auf das Konto DE17 8207 0024 0269 4230 45.
Mit der Wiedereröffnung startet das Kunsthaus ein dichtes Programm prominenter Ausstellungen – von Tellers "Auschwitz-Birkenau" über Adams' Fotokunst bis zu Dines gemischten Werken. Das Ziel: Göttingen als bedeutenden Standort für zeitgenössische Kunst im kommenden Jahr zu etablieren.






