Fünfjähriges Kind nach Antikdogge-Angriff in Essen schwer verletzt – Halter unter Verdacht
Adem SeidelFünfjähriges Kind nach Antikdogge-Angriff in Essen schwer verletzt – Halter unter Verdacht
Schwerverletztes Kind nach Hundebiss in Essen – Ermittlungen gegen Halter eingeleitet
Ein fünfjähriges Kind erlitten am Freitagabend in Essen schwere Verletzungen, nachdem es von einem Hund gebissen worden war. Der Vorfall ereignete sich in einem Kleingarten an der Rahmstraße und löste einen sofortigen Polizeieinsatz aus. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 18:30 Uhr wurde das Kind von einem Antikdogge, einer großen Hunderasse, am Kopf gebissen. Rettungskräfte brachten das schwerverletzte Kind umgehend in ein Krankenhaus. Der Halter des Hundes, ein 29-jähriger Deutscher, befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Gartenlaube.
Die Polizei sicherte den Hund mit Unterstützung spezialisierter Hundeführer und brachte ihn in ein Tierheim. Der Besitzer gab an, vor dem Vorfall Alkohol konsumiert zu haben, woraufhin die Beamten eine Blutprobe für weitere Untersuchungen entnahmen. Die Ermittler prüfen nun, ob Fahrlässigkeit oder gefährliches Verhalten eine Rolle spielten.
Die Staatsanwaltschaft Essen hat ein Verfahren gegen den Halter wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Behörden sammeln weiterhin Beweismaterial im Rahmen der laufenden Untersuchungen.
Das Kind befindet sich weiterhin in Krankenhausbehandlung. Der Hund bleibt vorerst in einem Tierheim in Gewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Ob gegen den Halter offiziell Anklage erhoben wird, steht noch nicht fest.






