26 March 2026, 12:32

Freiburger Uni erlässt iranischen Studierenden die Studiengebühren für 2026

Plakat mit Text über Gebührenbefreiungen für Coursera-Kurse für Flüchtlinge und gef├Ârderte Diskussionen, mit Menschen mit Taschen.

Freiburger Uni erlässt iranischen Studierenden die Studiengebühren für 2026

Die Universität Freiburg wird im Sommersemester 2026 für etwa 50 iranische Studierende die Studiengebühren erlassen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund der zugespitzten Lage im Iran, durch die diese Studierenden ohne finanzielle Unterstützung aus ihrem Heimatland dastehen. Die Verantwortlichen handelten zügig, um die Betroffenen zu entlasten.

Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern in Baden-Württemberg zahlen normalerweise 1.500 Euro pro Semester. Die Universität nutzte jedoch ihren Ermessensspielraum, um in Fällen akuter Not die Gebühren zu streichen. Sämtliche Anträge wurden beschleunigt bearbeitet und ohne Verzögerung bewilligt.

Auch die Studierendenwerke springen mit Nothilfemaßnahmen ein. Dazu gehören Härtefallfonds, die betroffenen Studierenden helfen sollen, Lebenshaltungskosten und andere grundlegende Ausgaben zu decken. Die Initiative geht auf einen Appell der Wissenschaftsministerin Petra Olschowski zurück, die die Hochschulen aufforderte, schnelle und unbürokratische Lösungen für Hilfebedürftige zu finden.

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Über diese Sofortmaßnahmen hinaus wird nun auf politischer Ebene über weitergehende Reformen diskutiert. Einige Stimmen fordern die vollständige Abschaffung der Studiengebühren für internationale Studierende, um für künftige Krisen ein stärkeres Sicherheitsnetz zu schaffen.

Der Gebührenerlass bringt Entlastung für iranische Studierende, die mit finanzieller Unsicherheit kämpfen. Notfallfonds und vereinfachte Unterstützungsstrukturen sind bereits eingerichtet. Die Debatten über langfristige Änderungen der Hochschulpolitik für internationale Studierende in Baden-Württemberg laufen derweil weiter.

Quelle