Exklusive Frauen-Events bringen Glanz und Kritik auf die Münchner Wiesn
Brit PutzExklusive Frauen-Events bringen Glanz und Kritik auf die Münchner Wiesn
Zwei exklusive Frauen-Events prägten die Münchner Wiesn-Woche
Diese Woche gab es während des Münchner Oktoberfests zwei prominente Veranstaltungen nur für Frauen. Am Donnerstag traf sich die Crème de la Crème aus Unterhaltung und Mode beim Madlwiesn-Treffen im Schützenfestzelt, organisiert von der Agentur Hell and Karrer. Nur einen Tag später luden Mattel und die Käfer Wiesn-Schenke zur glamourösen Barbie-Wiesn mit Champagner und Luxus-Häppchen für geladene Gäste ein.
Beim Madlwiesn-Event, das als Netzwerkplattform für prominente Frauen konzipiert war, trafen sich unter anderem Schauspielerin Ursula Karven, Model Betty Taube und Cheyenne Ochsenknecht, Tochter einer bekannten deutschen Prominentenfamilie. Einer der wenigen Männer vor Ort war Stylist Oliver Rauh.
Am Folgetag zog die Barbie-Wiesn von Mattel erneut eine illustre Runde an: Die Models Monica Ivancan und Darya Strelnikova sowie die Moderatorin Neda Peemüller ("taff") feierten in pinkfarbenem Ambiente mit Champagner, kulinarischen Köstlichkeiten und einem verspielt-luxuriösen Barbie-Flair – ausschließlich für geladene Gäste.
Doch während dieser exklusiven Formate sprach sich die ehemalige Model Cathy Hummels kritisch über die Herausforderungen aus, mit denen Frauen auf dem Oktoberfest konfrontiert sind. Viele erlebten ungewollte Aufmerksamkeit und grenüberschreitendes Verhalten von Männern, was die Stimmung für einige Besucherinnen belaste, so Hummels.
Beide Veranstaltungen boten Frauen einen Raum, um abseits des üblichen Trubels gemischter Wiesn-Besucher ungestört zu feiern. Während die Madlwiesn auf Networking setzte, glänzte die Barbie-Wiesn mit thematischem Luxus. Hummels' Aussagen jedoch unterstrichen, dass das Problem unangemessenen Verhaltens auf den großen öffentlichen Festplätzen weiterhin besteht.






