07 April 2026, 10:30

Erfurt und Ex-Mitarbeiter verhandeln über Millionen-Abfindung nach strittiger Kündigung

Außenansicht des Staatstheaters in Detroit, Michigan, mit seiner Fassade, parkenden Fahrrädern, einer Person und städtischen Elementen unter einem bewölkten Himmel.

Erfurt und Ex-Mitarbeiter verhandeln über Millionen-Abfindung nach strittiger Kündigung

Die Stadt Erfurt und der ehemalige Mitarbeiter Guy Montavon verhandeln über eine außergerichtliche Einigung, um einen seit langem schwelenden Rechtsstreit beizulegen. Eine mögliche gütliche Lösung folgt auf ein Schlichtungsverfahren, das Mitte März stattfand. Falls die Vereinbarung unterzeichnet wird, könnte dies das Ende eines Falls markieren, der vor über zwei Jahren begann.

Montavon war Anfang 2022 fristlos entlassen worden. Die anfänglichen Vorwürfe umfassten Machtmissbrauch und sexuelles Fehlverhalten, die jedoch nie gerichtlich bewiesen wurden. Später änderte die Stadt ihre Begründung und nannte finanzielle Vergehen als Grund für die Kündigung.

Die Gespräche konzentrieren sich auf eine Abfindungssumme im mittleren sechsstelligen Bereich, die vor allem ausstehende Gehaltszahlungen abdecken soll. Beide Seiten hätten sich Berichten zufolge vorläufig geeinigt, doch Montavon habe inzwischen eine zusätzliche Forderung gestellt, wodurch sich die finale Unterzeichnung verzögert.

Falls die Einigung gebilligt wird, könnte sie im Mai offiziell unterzeichnet werden. Scheitern die Verhandlungen, wird der Fall im September vor dem Erfurter Arbeitsgericht weiterverhandelt. Montavon hat signalisiert, dass er seine Klage auf Wiedereinstellung fallen lassen könnte, sofern die finanziellen Bedingungen erfüllt werden.

Bürgermeister Andreas Horn (CDU) informierte den Ältestenrat der Stadt über den Stand der Gespräche. Das Ergebnis wird entscheiden, ob der Streit beigelegt wird oder weitere Gerichtsverhandlungen folgen.

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Die vorgeschlagene Einigung wird weiterhin diskutiert, eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Eine Lösung im Mai würde weitere Prozesse vermeiden, während ein Scheitern der Verhandlungen den Fall auf September verschieben würde. Die Stadt und Montavon verhandeln weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Konditionen.

Quelle