Drei dramatische Wanderunfälle halten Freiburger Bergretter in Atem
Nadeschda PärtzeltDrei dramatische Wanderunfälle halten Freiburger Bergretter in Atem
Bergrettungsteams in Freiburg hatten ein ereignisreiches Wochenende nach mehreren Wanderunfällen in kurzer Folge
Zwischen Samstag und Sonntag erforderten drei separate Vorfälle dringende medizinische Versorgung und aufwendige Rettungseinsätze.
Der erste Notruf ging am Samstag, dem 25. April, ein, als eine Wanderin beim Abstieg vom Schauinslandturm in Richtung der Sternwarte stürzte. Die Person klagte nach dem Sturz über gesundheitliche Probleme, woraufhin Rettungskräfte vor Ort medizinische Erstversorgung leisteten, bevor sie die Verletzte an den Rettungsdienst übergaben.
Noch am selben Tag stürzte ein 65-jähriger Mann in der Nähe eines Spielplatzes am Schlossberg. Die Rettungskräfte trafen schnell ein und brachten ihn zur weiteren Behandlung zum Kanonenplatz.
Am folgenden Tag, dem 26. April, rutschte eine Wanderin auf einem schmalen Pfad nahe den Gfällfelsen-Klippen in Oberried aus. Sie glitt mehrere Meter einen steilen Hang hinab, bevor die Retter sie erreichten. Freiwillige Bergrettungsteams leisteten Erste Hilfe und forderten einen Rettungshubschrauber an, um sie aus dem schwierigen Gelände zu bergen. Aufgrund der anspruchsvollen Bedingungen dauerte der Einsatz mehrere Stunden.
An allen drei Einsätzen waren ehrenamtliche Bergretter an verschiedenen Orten beteiligt. Die verletzten Wanderer erhielten medizinische Versorgung, zwei von ihnen mussten per Hubschrauber geborgen werden. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Verletzten liegen bisher keine weiteren Angaben der Behörden vor.






