11 June 2026, 10:22

DFB-Präsident Neuendorf setzt auf Sport statt Politik vor der WM 2026

DFB-Präsident reagiert nicht 'hastig' auf WM-Vorfälle

DFB-Präsident Neuendorf setzt auf Sport statt Politik vor der WM 2026

DFB-Präsident Bernd Neuendorf betont sportlichen Fokus vor der WM – trotz politischer Verantwortung

Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft die zurückhaltende Haltung der Organisation in politischen Fragen bekräftigt. Das Turnier findet in Mexiko, Kanada und den USA statt. Neuendorf stellt klar, dass der Fußball im Mittelpunkt der DFB-Arbeit stehe.

In jüngsten Äußerungen erklärte Neuendorf, der DFB reagiere nicht auf jede politische Entwicklung oder Stellungnahme in unruhigen Zeiten. Diese Zurückhaltung sei seiner Ansicht nach gerechtfertigt. Gleichzeitig räumt er ein, dass sich der Sport nicht von der Gesellschaft abkoppeln lasse: „Natürlich existiert Sport nicht im luftleeren Raum.“

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Der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um die Lage in den Gastgeberländern zu beobachten. Neuendorf unterstrich das Bekenntnis des Verbandes zu Werten wie Freiheit, Demokratie, Respekt und Inklusion. Zugleich machte er deutlich, dass der DFB Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus entschieden verurteile – Fußball solle Verbindung statt Spaltung fördern.

Trotz dieses Bewusstseins für politische Realitäten bleibe der Sport die Hauptaufgabe. Neuendorf betont, der Fußball sei „schon immer und werde auch künftig“ die Kernmission des DFB sein. Der Verband werde seine Prinzipien wahren, ohne sich übermäßig in politische Debatten einzumischen. Diese Haltung spiegle den Balanceakt zwischen gesellschaftlichem Engagement und der Hingabe zum Sport wider. Während der WM-Vorbereitungen bleibe der DFB im Dialog mit den zuständigen Stellen.

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