30 June 2026, 18:46

Deutsche lehnen höhere Rentenalter mehrheitlich strikt ab – selbst über Parteigrenzen hinweg

Umfrage: Mehrheit lehnt spätere Rente ab

Deutsche lehnen höhere Rentenalter mehrheitlich strikt ab – selbst über Parteigrenzen hinweg

Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland lehnt eine Anhebung des Renteneintrittsalters ab. Aktuelle Umfragen zeigen breite Ablehnung – und zwar über politische und regionale Grenzen hinweg. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung hält eine Erhöhung für vertretbar.

Insgesamt lehnen 62 Prozent der Deutschen jede Anhebung des Renteneintrittsalters ab. Besonders ausgeprägt ist die Unterstützung für die Beibehaltung des aktuellen Systems in bestimmten Gruppen: 84 Prozent der AfD-Anhänger und 77 Prozent der Wähler der Linken sprechen sich gegen eine Erhöhung aus.

In Ostdeutschland ist der Widerstand noch stärker – hier lehnen 73 Prozent eine Anhebung ab. Bei den Erwerbstätigen liegt der Anteil der Gegner bei 68 Prozent.

Einige politische Lager zeigen sich offener für Veränderungen: 58 Prozent der Unions-Anhänger und 55 Prozent der Grünen-Befürworter stehen einer Anhebung des Renteneintrittsalters positiv gegenüber. Dennoch hält nur eine Minderheit von 29 Prozent der Gesamtbevölkerung eine schrittweise Erhöhung auf 67,5 Jahre für angemessen.

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Die Daten offenbaren tiefe Gräben in der Rentenreformdebatte. Eine klare Mehrheit bleibt gegen jede Erhöhung – die Befürworter des Status quo überwiegen deutlich gegenüber denen, die Anpassungen in Betracht ziehen.

Quelle