DAM Preis 2025: Spore Haus in Neukölln als Architektur-Vorbild ausgezeichnet
Nadeschda PärtzeltDAM Preis 2025: Spore Haus in Neukölln als Architektur-Vorbild ausgezeichnet
Das Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den renommierten DAM Preis für Architektur 2025
Das Spore Haus in Berlin-Neukölln ist mit dem prestigeträchtigen DAM Preis für Architektur 2025 ausgezeichnet worden. Das von AFF Architekten entworfene Gebäude setzte sich gegen rund 100 nominierte Projekte durch – dank seines innovativen Ansatzes für urbanes Wohnen und Lebensqualität. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2022 hat es sich zu einem zentralen Ort für Kultur, Bildung und nachbarschaftliches Engagement entwickelt.
Die Jury würdigte besonders die gelungene Einbindung des Bauwerks in das städtische Gefüge sowie sein konsequentes Engagement für Nachhaltigkeit. Hervorgehoben wurde die Verwendung recycelter, unbehandelter und langlebiger Materialien, die sowohl die Fassade als auch die Innenräume prägen. Im Inneren sorgt eine markante, stützenfreie Betondecke – die sogenannte "Sporendecke" – für offene, flexibel nutzbare Flächen.
Gemeinsam mit dem benachbarten Publix-Gebäude bildet das Spore Haus ein neues kulturelles und bildungspolitisches Zentrum in Neukölln. Das Erdgeschoss, mit großzügigen Glasfronten und variablen Grundrissen, lädt zur öffentlichen Nutzung ein. Das Haus beherbergt Veranstaltungsräume, ein Café, eine Bibliothek, Ateliers und eine Dachterrasse – alles konzipiert, um Begegnungen und Austausch zu fördern.
Seit seiner Fertigstellung hat das Spore Haus die Hermannstraße belebt: Mit Pop-up-Märkten, urbanen Gärten und interaktiven Fassadenelementen zieht es Passanten an, stärkt soziale Verbindungen und bringt Leben auf die Straße. Die Schöpflin Stiftung, Auftraggeberin des Projekts, wollte einen inklusiven Ort für Lernen, Kreativität und Gemeinschaft schaffen – Ziele, die das Gebäude bereits heute erfüllt.
Der DAM Preis 2025 ehrt das Spore Haus als Vorbild für nachhaltige und gemeinwohlorientierte Architektur. Durch sein Design und sein Programm hat es eine zentrale Berliner Straße in einen lebendigen öffentlichen Raum verwandelt. Die Auszeichnung unterstreicht, wie durchdachte Architektur Stadtteile stärken und Menschen zusammenbringen kann.






