Bundestag hält an Sommerpause fest – trotz Kritik der Wirtschaft
Die Sommerpause des Bundestags wird wie geplant stattfinden – trotz Forderungen nach einer Abschaffung. Steffen Bilger, erster parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wies die Appelle des Verbands der Familienunternehmer zurück, die Pause auszusetzen. Die Vereinigung hatte argumentiert, dass zu viele Reformen noch unabgeschlossen seien.
Bilger betonte, dass die Arbeit der Abgeordneten auch im Sommer nicht ruht. Er verwies darauf, dass Ausschüsse bei Bedarf weiterhin Notfallsitzungen abhalten können. Zudem finden während der Pause regelmäßig Treffen der Berichterstatter, Arbeitsgruppen und Koalitionsgespräche statt.
Auch die Bundesregierung bleibt über den Sommer hinweg aktiv: Sie bereitet Beschlüsse vor und leitet sie zur weiteren Beratung an den Bundestag weiter. Bilger unterstrich, dass dieses System sicherstellt, dass die Arbeit trotz unterbrochener Plenarsitzungen voranschreitet.
Die Sommerpause des Bundestags wird somit ohne Unterbrechung fortgesetzt. Notfallsitzungen und die laufende Regierungsarbeit ermöglichen es, legislative Prozesse aufrechtzuerhalten. Die Entscheidung hält den üblichen Zeitplan ein – trotz des Drucks von Wirtschaftsverbänden.






