13 June 2026, 20:26

Brutaler Überfall in Belfast löst rassistische Ausschreitungen und Medien-Debatte aus

ZDF beschuldigt Musk, Jagd auf Migranten und 'Bürgerkrieg' zu fordern

Brutaler Überfall in Belfast löst rassistische Ausschreitungen und Medien-Debatte aus

In Belfast ist es nach einem brutalen Straßenüberfall zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Der sudanesische Staatsbürger Hadid Allodid hatte den Schotten Stephen Ogilvie bei dem Angriff fast enthauptet – die Tat löste landesweit Empörung aus. Ein Video des Überfalls verbreitete sich rasant in den sozialen Medien.

Die Unruhen eskalierten, als vermummte Angreifer Wohnhäuser von Migranten sowie einen afrikanisch geführten Supermarkt mit Brandflaschen attackierten. Die Gewalt folgte auf den grausamen Vorfall zwischen Allodid und Ogilvie.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF griff das Geschehen später in einem 30-minütigen Beitrag in der Sendung ZDF heute live auf. Der Bericht behauptete, ein britischer Rechtsextremist und der Tech-Milliardär Elon Musk hätten zu einer „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. Als Beleg wurde ein Post Musks auf seiner Plattform X herangezogen, in dem er eine Forderung des Rechtspopulisten Tommy Robinson nach Protesten verstärkt hatte.

Nach einer Überprüfung räumte ein ZDF-Sprecher ein, die Formulierungen in der Sendung seien unpräzise und irreführend gewesen. Zudem hatte der Beitrag die Frage aufgeworfen, wer von der instrumentalisierten Gewalttat profitieren könnte, um einen Bürgerkrieg zu schüren.

Das ZDF erkannte an, dass die Darstellung unzutreffend war. Die Ausschreitungen in Belfast führten zu Angriffen auf Wohnungen und Geschäfte von Migranten. Die Behauptungen über Musks Rolle wurden nach kritischer Prüfung später korrigiert.

Quelle