Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Gebäude
Brit PutzBremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Gebäude
Die Universität Bremen steht vor einem umfassenden Modernisierungsprojekt, nachdem der Bremer Senat Investitionen in Höhe von 20,5 Millionen Euro bewilligt hat. Die Mittel sollen zwei der ältesten Gebäude des Campus sanieren und so die Sicherheit, Nachhaltigkeit sowie die Lehr- und Lernbedingungen für Studierende und Mitarbeiter deutlich verbessern. Die Arbeiten werden schrittweise in den kommenden vier Jahren umgesetzt.
Im Fokus der Investitionen stehen zwei zentrale Gebäude: das Geisteswissenschaftliche Gebäude 1 (GW1) und das Naturwissenschaftliche Gebäude 1 (NW1), die seit der Gründung der Universität bestehen. Beide werden grundlegend renoviert, um schädliche Materialien zu entfernen, Brandschutzsysteme zu modernisieren und die technische Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen.
Zudem wird die hochschuleigene Ambulanz in einen zentraleren Bereich des Campus verlegt. Es entstehen neue Therapieräume, psychologische Labore sowie getrennte Wartebereiche für Erwachsene und Kinder. Ziel ist es, eine barriereärmere und effizientere Umgebung für Patientinnen und Patienten sowie für die Forschung zu schaffen.
Der Großteil der Finanzierung – 18,8 Millionen Euro – stammt aus Bundesmitteln im Rahmen der „Beschleunigten-Bau-Initiative“. Die verbleibenden 1,7 Millionen Euro übernimmt das Land Bremen. Verantwortliche betonen, dass die Modernisierungen die Universität zukunftsfest machen sollen, mit flexiblen Lernräumen und nachhaltigen Betriebsabläufen.
Die Sanierungsarbeiten werden in mehreren Phasen durchgeführt, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Am Ende sollen die Gebäude zu modernen, klimafreundlichen akademischen Zentren umgestaltet sein.
Nach Abschluss der Maßnahmen werden sichere, anpassungsfähige Räumlichkeiten für Lehre, Forschung und klinische Arbeit zur Verfügung stehen. Die Universität erwartet, dass die Veränderungen den Alltag von Studierenden, Lehrkräften und Besuchern verbessern und gleichzeitig die langfristige Umweltbelastung verringern. Die Bauarbeiten sollen innerhalb von vier Jahren abgeschlossen sein.






