22 May 2026, 22:38

Braunschweig rettet sieben Kita-Gruppen von VW vor der Schließung

Die Stadt übernimmt dieses Unternehmens-Kindergarten-Zentrum nun vollständig

Braunschweig rettet sieben Kita-Gruppen von VW vor der Schließung

Braunschweig übernimmt sieben der zehn Kita-Gruppen von Volkswagen Financial Services

Die Stadt Braunschweig übernimmt sieben der zehn Kindertagesstätten-Gruppen, die bisher von der Volkswagen Financial Services AG (VW FS) betrieben wurden. Der Schritt erfolgt im Zuge der Schließung der betriebseigenen Einrichtung Freche Daxe, die aufgrund sinkender Nachfrage geschlossen wird. Ab August werden diese Gruppen unter städtischer Trägerschaft weitergeführt – dabei bleiben einige Plätze weiterhin für Kinder von VW-Mitarbeitenden reserviert.

Die Freche Daxe war seit 2008 vollständig von VW FS finanziert worden und bot besondere Leistungen wie zweisprachige Programme und ein besseres Betreuungsschlüssel an. Da jedoch immer weniger Beschäftigte das betriebliche Kinderbetreuungsangebot in Anspruch nahmen, teilte das Unternehmen der Stadt mit, die Einrichtung zu schließen. Die meisten Gruppen werden nun von Braunschweig übernommen.

Laut der neuen Vereinbarung bleiben 55 Plätze für Kinder von VW-Mitarbeitenden erhalten. Das Unternehmen wird der Stadt dafür jährlich rund 475.000 Euro zahlen. Gleichzeitig rechnet Braunschweig mit jährlichen Kosten von etwa 1,15 Millionen Euro für den Betrieb der Gruppen.

Von der Umstellung könnten auch weitere Vorteile ausgehen: Statt eine neue Kita im Gebiet Wenden-West zu bauen, könnten Kinder aus den nahegelegenen Wohnsiedlungen in der bestehenden betrieblichen Einrichtung am Käferweg untergebracht werden. Dadurch ließen sich erhebliche Baukosten einsparen.

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Der Übergang beginnt im August, wenn Braunschweig die Verantwortung für die Kita-Gruppen übernimmt. VW FS wird seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin unterstützen, indem es die reservierten Plätze finanziert. Die Stadt wiederum spart sich die Kosten für einen Neubau und kann gleichzeitig das Betreuungsangebot für Familien vor Ort ausbauen.

Quelle