Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter unter Druck: Brandanschlag und undurchsichtige Geschäfte
Alex FlantzBrandenburgs Antisemitismusbeauftragter unter Druck: Brandanschlag und undurchsichtige Geschäfte
Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke hat den Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner öffentlich unterstützt. Die Rückendeckung erfolgt, während die Behörden einen Brandanschlag auf sein Privatgrundstück im Januar 2024 untersuchen. In den Fall verwickelt sind zwei Geschäftspartner Büttners, die nun der Tat beschuldigt werden.
2023 hatte Büttner gemeinsam mit den beiden Männern, die nun wegen Brandstiftung angeklagt sind, ein Unternehmensberatungsunternehmen gegründet. Die Landtagsverwaltung prüfte später die Gründung der Firma sowie seine Einhaltung der beamtenrechtlichen Vorschriften.
Büttner hatte seine Nebentätigkeit zunächst nicht offengelegt. Mittlerweile hat er die erforderlichen Unterlagen nachgereicht. Liedtke zeigt sich überzeugt, dass er seine amtlichen Pflichten trotz des laufenden Ermittlungsverfahrens weiter wahrnehmen kann.
Der Brandanschlag richtete sich Anfang dieses Jahres gegen Büttners Privatbesitz. Die Ermittlungen gegen seine Geschäftspartner und das gemeinsame Unternehmen dauern noch an. Liedtkes Unterstützung signalisiert weiterhin Vertrauen in seine Amtsführung.






