Bitburger kehrt als DFB-Sponsor zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier
Alex FlantzBitburger kehrt als DFB-Sponsor zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier
Bitburger kehrt nach fünfjähriger Pause zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurück
Nach einer fünfjährigen Unterbrechung ist Bitburger wieder offizieller Sponsor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die Brauerei hatte ihre langjährige Partnerschaft mit dem DFB 2018 beendet, steigt nun aber erneut ein – zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen seinen Fokus verstärkt auf alkoholfreie Biere legt, einen wachsenden Markt in Deutschland.
Der Bruch mit dem DFB war damals auf Unzufriedenheit mit der Ausrichtung des Verbandes zurückzuführen. Stefan Schmitz, Geschäftsführer der Bitburger Braugruppe, hatte die Organisation damals kritisiert. Heute stellt er fest, dass sowohl im Team als auch beim DFB eine „bodenständigere und pragmatischere Haltung“ vorherrscht.
Die deutsche Bierbranche steht weiterhin vor Herausforderungen: 2025 sank die Produktionsmenge um fast sechs Prozent, wobei Bitburger noch stärker betroffen war als der Branchendurchschnitt. Veränderte Konsumgewohnheiten, insbesondere bei jüngeren Verbrauchern, führen zu rückläufiger Nachfrage. Viele Deutsche trinken beim geselligen Beisammensein weniger – das dritte Bier des Abends bleibt oft aus.
Trotz dieser Schwierigkeiten verzeichnet Bitburger mit seinen alkoholfreien Bieren ein kräftiges Wachstum. Absatz und Umsatz der 0,0%-Variante stiegen im zweistelligen Bereich. Das Unternehmen bewirbt diese Produkte als erfrischende und gesündere Alternative zu Getränken wie Apfelschorle oder Light-Limonaden.
Mit der bevorstehenden WM in Nordamerika will Bitburger Sonderverkäufe, Marktanteile und Markenpräsenz steigern. Die Partnerschaft mit der Nationalmannschaft passt perfekt in diese Strategie und bietet eine Plattform, um die alkoholfreien Biere zu bewerben.
Bitburgers Rückkehr zum DFB unterstreicht den strategischen Kurswechsel hin zu alkoholfreiem Bier – einem Segment, in dem die Brauerei bereits führend ist. Mit der WM als Sprungbrett will das Unternehmen seine Position in einem sich wandelnden Markt festigen. Gleichzeitig gehen die Absätze klassischer Biere weiter zurück, während sich die Verbraucherpräferenzen verändern.






