31 May 2026, 10:24

Betrüger nutzen raffinierte Tricks auf Online-Kleinanzeigen – so schützt du dich

Falsche Zahlung, Rührselige Geschichte, Phishing: Wie man Betrug auf Kleinanzeigen erkennt

Betrüger nutzen raffinierte Tricks auf Online-Kleinanzeigen – so schützt du dich

Online-Kleinanzeigen bleiben für Millionen in Deutschland eine beliebte Möglichkeit, um täglich Waren zu kaufen und zu verkaufen. Eine der größten Plattformen, die heute zur Adevinta Group gehört, verzeichnet über 50 Millionen aktive Anzeigen und wird monatlich von mehr als 35 Millionen Nutzern besucht. Doch neben seriösen Geschäften nutzen Betrüger das System weiterhin mit immer raffinierteren Maschen aus.

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Ein häufiger Trick besteht darin, dass Käufer behaupten, sie hätten bereits bezahlt. Sie schicken gefälschte Zahlungsbestätigungen und setzen Verkäufer unter Druck, die Ware sofort zu versenden. Andere setzen auf emotionale Manipulation, erzählen persönliche Geschichten, um seltsame Zahlungsmethoden oder überstürzte Lieferungen zu rechtfertigen.

Betrüger erstellen auch überzeugende Links zu gefälschten Zahlungs- oder Käuferschutzseiten. Diese Phishing-Versuche zielen darauf ab, persönliche und finanzielle Daten ahnungsloser Nutzer zu stehlen. Eine weitere Taktik ist das Vortäuschen falscher Dringlichkeit oder das Versenden unpersönlicher Nachrichten, um Transaktionen außerhalb der Plattform zu pushen – wo sie schwerer nachverfolgbar sind.

Unehrliche Verkäufer locken oft mit gefragten Artikeln zu ungewöhnlich niedrigen Preisen. Anschließend verlangen sie Vorabzahlungen per Überweisung oder mit Gutscheinkarten – die Käufer gehen leer aus. In manchen Fällen nutzen Betrüger Dreiecksbetrug, verkaufen Ware, die ihnen nicht gehört, und machen die Opfer unfreiwillig zu Komplizen.

Betrug auf der Plattform bleibt ein hartnäckiges Problem, mit gefälschten Zahlungen, rührseligen Geschichten und Phishing-Links. Nutzer werden geraten, wachsam zu bleiben, Zahlungen eigenständig zu prüfen und Angebote zu meiden, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Die Seite wird weiterhin von der Adevinta Group betrieben – doch nur mit Vorsicht lässt sich finanzieller Schaden vermeiden.

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