Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung 2035
Nadeschda PärtzeltBerlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung 2035
Berlin und Brandenburg rücken bei einer gemeinsamen Bewerbung für die Weltausstellung 2035 näher zusammen. Der vorgeschlagene Veranstaltungsort liegt in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), größtenteils auf brandenburgischem Gebiet. Verantwortliche betonen nun die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Die Gespräche über eine mögliche Ausrichtung der Expo laufen bereits seit Monaten. Alle Beteiligten sind sich einig, dass eine gemeinsame Bewerbung beider Bundesländer die einzige realistische Option darstellt. Die Berliner SPD hatte ihren Koalitionspartner, die CDU, zum Handeln gedrängt, was zu einer außerplanmäßigen Sitzung des Koalitionsausschusses führte.
Nun hat ein Prüfverfahren begonnen, um die Machbarkeit des Vorhabens zu bewerten. Dabei werden finanzielle, infrastrukturelle und organisatorische Anforderungen analysiert. Ziel ist es, bis spätestens Oktober einen gemeinsamen Entscheidungsrahmen für beide Länder zu schaffen.
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner sieht in der Expo eine Chance, nachhaltige Entwicklung, wirtschaftliches Wachstum und internationale Sichtbarkeit zu fördern. Steffen Krach, Vorsitzender der Berliner SPD, wies darauf hin, dass Wegner und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey die Bewerbung nun aktiv vorbereiten. Eine formelle Entscheidung hänge jedoch von soliden Bewertungen der Kosten, Risiken und potenziellen Vorteile ab.
Die nächsten Schritte umfassen detaillierte Machbarkeitsstudien. Bei einer Genehmigung könnte die Expo langfristige Veränderungen für die Region Berlin-Brandenburg mit sich bringen. Eine endgültige Entscheidung wird fallen, sobald alle Bewertungen abgeschlossen sind.






