Berlin plant neues Stadtviertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2034
Alex FlantzBerlin plant neues Stadtviertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2034
Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtquartier im Westen der Stadt voran. Der Senat hat den Rahmen für Stadteingang West abgesegnet – ein Projekt, das in den nächsten zehn Jahren bis zu 5.000 Bewohner aufnehmen soll. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald entsteht so ein lebendiges Viertel mit mindestens 2.400 Wohnungen.
Herzstück der Entwicklung wird das alte Bahnhofsareal sein, das sich auf etwa 45 Hektar zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald erstreckt. Das Gebiet könnte zudem als Olympisches Dorf dienen, falls Berlin jemals die Spiele ausrichtet – ein Teil der Wohnungen wäre dann vorübergehend für Athleten reserviert, bevor sie in langfristige Mietwohnungen umgewandelt werden.
Das Vorhaben ist Teil umfassender Infrastrukturpläne, darunter der Neubau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Bauleitung und sorgt dafür, dass die Entwicklung mit den langfristigen Wohnbedürfnissen der Stadt im Einklang steht.
Die Arbeiten sollen in den nächsten zehn Jahren schrittweise umgesetzt werden, wobei die ersten Phasen auf Wohnblöcke und öffentliche Räume fokussiert sind. Mit der Senatszustimmung ist ein entscheidender Schritt getan, um aus dem ehemaligen Industriegebiet ein gemischt genutztes Viertel zu machen.
Nach Fertigstellung wird Stadteingang West Tausende neue Wohnungen in den Berliner Wohnungsmarkt bringen. Die Planung lässt dabei Flexibilität für künftige Großveranstaltungen zu, etwa eine mögliche Olympianutzung. Unter der Regie von Howoge beginnen nun die Bauarbeiten, die ersten Bewohner werden noch in diesem Jahrzehnt erwartet.






