24 March 2026, 08:30

BBK warnt: So packen Sie den perfekten Notfallrucksack für Krisenzeiten

Kleiner Verbandskoffer mit einem informativen Blatt Papier obenauf.

BBK warnt: So packen Sie den perfekten Notfallrucksack für Krisenzeiten

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät Haushalten zur Vorbereitung auf Notfälle mit einem gut bestückten Notfallrucksack

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt Haushalten, sich auf Notfälle vorzubereiten, indem sie einen gut gepackten Notfallrucksack zusammenstellen. Dieser sollte grundlegende Vorräte enthalten, um mindestens sieben Tage autark zu überbrücken – etwa bei Stromausfällen, Extremwetter oder Evakuierungen. Die offiziellen Richtlinien betonen, wie wichtig es ist, auf Störungen vorbereitet zu sein, ohne sich auf öffentliche Dienstleistungen verlassen zu müssen.

Ein richtig gepackter Notfallrucksack sollte Trinkwasser, haltbare Lebensmittel und ein Erste-Hilfe-Set enthalten. Das BBK rät, pro Person und Tag zwei Liter Wasser einzupacken sowie langlebige Nahrungsmittel wie Konserven oder Energieriegel. Ein Campingkocher mit Brennstoff kann helfen, Mahlzeiten zuzubereiten, falls der Strom ausfällt.

Ein Kurbel- oder Solarradio ermöglicht den Zugang zu Nachrichten und Warnmeldungen, wenn die Stromversorgung unterbrochen ist. Ein tragbarer Wasserfilter sorgt dafür, dass man notfalls sicher aus Flüssen oder Seen trinken kann, falls sauberes Wasser knapp wird. Für die Beleuchtung bietet eine batteriebetriebene LED-Laterne zuverlässiges Licht bei Blackouts.

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Medizinische Utensilien sind ein weiterer zentraler Bestandteil. Ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Set sollte Verbandsmaterial, Pflaster, Schere und Desinfektionsmittel enthalten. Auch Medikamente, Hygieneartikel sowie Ersatzbatterien oder eine Powerbank mit hoher Kapazität gehören zur Grundausstattung. Das BBK empfiehlt, wichtige Dokumente separat, aber leicht zugänglich aufzubewahren.

Der Rucksack selbst sollte robust sein, aus widerstandsfähigem Material bestehen und klare Fächer aufweisen. So bleiben die Utensilien geschützt und sind im Ernstfall schnell griffbereit. Zwar besteht keine gesetzliche Pflicht, doch das BBK wirbt nachdrücklich für Vorsorge – etwa mit detaillierten Checklisten auf seiner Website (bbk.bund.de) unter Notfallvorrat.

Die BBK-Richtlinien zielen darauf ab, Haushalten zu helfen, bis zu zwei Wochen lang selbstversorgt zu bleiben. Wer die empfohlene Liste – Wasser, Nahrung, medizinische Versorgung, Licht und Kommunikationsmittel – befolgt, kann Risiken in unerwarteten Krisensituationen verringern. Die vollständige Checkliste steht online für alle bereit, die ihren eigenen Notfallrucksack packen möchten.

Quelle